Vertragsverlängerung endgültig geplatzt

Henrikh Mkhitaryan will offenbar zu ManU - BVB verweigert strikt Freigabe

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Henrikh Mkhitaryan will offenbar zu Manchester United wechseln, doch der BVB will die Freigabe nicht erteilen.

Dortmund - Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund will Henrikh Mkhitaryan nicht für einen sofortigen Wechsel freigeben. "Wir haben die Frage nach einer vorzeitigen Trennung trotzdem intensiv in allen Gremien diskutiert und sind zu dem Entschluss gekommen, dass Mkhitaryan auch in der nächsten Saison in Dortmund bleibt", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der "Bild"-Zeitung.

Vorwürfe erhob Mkhitaryans Berater Mino Raiola. "Micki hat seit Monaten das Versprechen der BVB-Verantwortlichen, dass er den Verein in diesem Sommer verlassen darf. Dortmund hat ein offizielles Angebot vorliegen. Aber jetzt haben die BVB-Bosse Angst vor den eigenen Fans. Plötzlich sagen sie zu Micki, dass er nächste Saison ablösefrei gehen soll. Das ist ganz schlechtes Management. Dortmund lässt Hummels zum größten Feind Bayern wechseln, und Micki muss bleiben? Das geht nicht!", wird Raiola zitiert. 

Manchester United soll für den Mittelfeldspieler rund 24 Millionen Euro bieten. Der Vertrag des Armeniers in Dortmund läuft 2017 aus. Eine Vertragsverlängerung lehnte er ab.

Henrikh Mkhitaryans Saison 2015/16 in bewegten Bildern

Der Verein habe vier Monate erfolglos mit Mkhitaryan verhandelt, sagte Watzke und fügte hinzu: "Jetzt wissen wir, dass er nicht verlängert." Es habe jedoch seitens des BVB nie eine Zusage gegeben, dass Mkhitaryan vorzeitig wechseln dürfe.

Borussia Dortmund könnte nur bei einem Transfer vor der nächsten Saison eine größere Summe einnehmen. Den Vizemeister haben bereits Mats Hummels (Bayern München) und Ilkay Gündogan (Manchester City) verlassen. Für beide kassierte der BVB insgesamt rund 60 Millionen Euro. - dpa

Quelle: wa.de

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