Bester BVB-Scorer

Castro überzeugt: Kann der Nationalmannschaft helfen

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Gonzalo Castro ist aktuell der Top-Scorer von Borussia Dortmund.

Hamm - Gonzalo Castro gehört aktuell zu den Besten bei Borussia Dortmund. Trotz seiner Nicht-Nominierung für die Nationalmannschaft will er weiter für dieses Ziel kämpfen. Der Bundestrainer macht ihm Hoffnung.

Pierre-Emerick Aubameyang führt die interne Torjägerliste bei Borussia Dortmund mit fünf Treffern an. Ein Fakt, der erst einmal wenig überraschend ist. Rechnet man die Vorlagen dazu, steht jedoch ein anderer BVB-Star ganz oben: Gonzalo Castro, der es mit zwei Toren und vier Assists auf sechs Scorer-Punkte bringt und damit sogar Dritter im gesamten Bundesliga-Ranking ist.

Ohne Frage: Der 29-Jährige spielt bis zu diesem Zeitpunkt eine überragende Saison. Überbewerten will das der Mittelfeldakteur aber nicht. "Ich glaube, dass ich schon mehrere Phasen oder Saisons in meiner Karriere hatte, in denen ich häufig getroffen habe beziehungsweise viele Vorlagen aufweisen konnte", sagt Castro im Interview mit transfermarkt.de. "Vielleicht sind die vergangenen Monate beim BVB nach dem für mich zugegeben schwierigen Start einfach eine schöne Belohnung für diese harte Arbeit. Außerdem spiele ich ja seit drei, vier Jahren konstant im Mittelfeld, also auf Positionen, auf denen ich torgefährlicher sein kann."

Großes Lob von Tuchel

Danach hatte es in seinem ersten Jahr bei der Borussia noch nicht ausgesehen. Der Ex-Leverkusener hatte sichtlich Start-Schwierigkeiten. Woran das lag? "Das kann ich nicht ganz genau sagen, aber wahrscheinlich daran, dass doch alles neu für mich war und dass ich sowohl das Team als auch die Menschen im Klub erst einmal kennen lernen musste", erklärt Castro: "Natürlich waren die ersten Wochen schwierig, aber ich bin ruhig geblieben und wusste, dass ich für das Team noch sehr wichtig werden kann."

So wie in der aktuellen Phase. Sein Trainer Thomas Tuchel lobte die Leistungen des 29-Jährigen zuletzt in den höchsten Tönen. Die seien "seit so langer Zeit und auf so hohem Niveau herausragend gut" gewesen. So sehr, dass Dortmunds Coach die Nicht-Nominierung durch Bundestrainer Joachim Löw nicht nachvollziehen könne. Es sei für ihn sogar "eine große Enttäuschung" gewesen, das hören zu müssen.

Löw hat Castro wieder im Blick

Castro selbst nahm es gelassen, würde sich aber "natürlich freuen, wenn Herr Löw anrufen würde. Ich muss einfach dranbleiben und über die gesamte Spielzeit meine Leistung bringen, um es dem DFB so schwer wie möglich zu machen, mich nicht zu nominieren. Ich bin davon überzeugt, dass ich der Nationalelf helfen kann. Natürlich ist es mein Ziel, ein großes Turnier spielen zu dürfen."

Immerhin: Löw erklärte im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland, dass er Castro trotz des enormen Konkurrenzkampfes im deutschen Mittelfeld "wieder im Blick" habe: "Das war mal eine Weile nicht so, weil er in seiner Entwicklung ein bisschen stehengeblieben war. Aber jetzt macht er das, was man auf dem hohen Niveau braucht: Er ist ein Mittelfeldspieler, der immer wieder in die Spitze geht und auch zum Abschluss kommt. Das ist wichtig." Auch dafür, es wieder in den Kreis des DFB-Teams zu schaffen.

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Quelle: wa.de

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