BVB-Spieler bei der EM: Marco Reus, Mats Hummels und Julian Weigl nominiert

Dortmund - Marco Reus, Mats Hummels und Julian Weigl sind von Bundestrainer Joachim Löw für den vorläufigen Kader für die EM in Frankreich nominiert worden. Vor allem der Name Weigl überrascht.

Marco Reus:  In Dortmund klarer Stammspieler und auch bei Joachim Löw eine feste Größe. Reus verpasste die WM 2014 wegen einer schweren Verletzung in den letzten Vorbereitungsspielen - jetzt will er endlich einen großen Titel holen. Wenn ihm das nicht schon im Pokalfinale kommenden Samstag gelingt...

Mats Hummels:  Zählt der Innenverteidiger eigentlich noch als BVB-Spieler? Gefühlt wohl nicht mehr. Aber klar: Hummels ist unumstrittener Stammspieler auch unter Joachim Löw. Mit Jerome Boateng wird er künftig auch im Verein gemeinsam die Abwehr bilden.

Julian Weigl:  Absoluter Shooting-Star in der BVB-Saison. Kam aus der zweiten Liga von 1860 München nach Dortmund und war direkt Stammspieler. "Sehr passsicher, tolle Übersicht", lobt der Bundestrainer. Aber: Weigl gilt als Streichkandidat, weil er auch mit der Olympia-Auswahl nach Rio fahren könnte.

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Zwei Weltmeister nicht nominiert

Erik Durm: Weltmeister 2014, aber ohne Stammplatz in Dortmund. Die komplette Hinrunde war der Außenverteidiger verletzungsbedingt ausgefallen. In der Rückrunde zeigte Durm einige starke Spiele, aber ihm fehlte die Konstanz. Trainer Thomas Tuchel setzte ihn zeitweise sogar auf die Tribüne. Für die Nationalelf reicht es noch nicht.

Matthias Ginter: Ein Spiegelbild von Erik Durm. Weltmeister 2014 und kein Stammplatz beim BVB. Einer starken Hinrunde als Rechtsverteidiger in Dortmund folgte eine durchwachsene Rückrunde. Ginter hat immer noch nicht seinen festen Platz im Borussenteam gefunden. Ungewöhnlich: Ausgerechnet auf seiner Lieblingsposition in der Innenverteidigung setzt ihn Thomas Tuchel selten ein.

Marcel Schmelzer:  Seine Leistungen in dieser Saison waren überaus konstant. Schmelzer gehört ohne Zweifel zu den stärksten Linksverteidiger der Liga. Aber er hat offenbar kein Standing beim Bundestrainer. Schon vor einigen Jahren hatte sich Löw herablassend über Schmelzer geäußert. Man habe keine Alternative, sagte Löw Ende 2012. Er müsse mit Schmelzer weiter arbeiten.

Quelle: wa.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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