Nach seinem ersten BVB-Jahr

Gonzalo Castro spricht über den Umbruch bei Borussia Dortmund

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Borussia Dortmunds Mittelfeldspieler Gonzalo Castro hat über sein erstes Jahr beim BVB und die Ziele für die neue Saison gesprochen.

Dortmund - Gonzalo Castro hat im Interview mit den "Ruhr Nachrichten" über seine erste Saison beim BVB und über den Umbruch bei Borussia Dortmund gesprochen.

"Ich bin insgesamt zufrieden mit meinen Leistungen, auch wenn die ersten Spiele der Rückrunde etwas durchwachsen waren. Die meisten der Spiele, die ich gemacht habe, waren ganz gut", sagte der Mittelfeldspieler nach der China-Reise des BVB.

Das Klima sei nicht unbedingt sein Fall, die Stadt Shanghai habe ihm jedoch gefallen, so Castro weiter. Nach seiner Premierensaison beim BVB gab es in Dortmund einen Umbruch. Wichtige Stammspieler verließen den Verein, acht Neuzugänge haben Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc nach Dortmund gelotst. "Die Spieler, die hier geblieben sind, hatten immer vollstes Vertrauen in Aki Watzke und Michael Zorc. Auch wenn die drei Abgänge natürlich sehr schade für uns sind, weil es Spieler auf höchstem Niveau waren, haben wir jetzt Top-Leute dazugeholt. Wir werden gemeinsam versuchen, die Lücken schnell zu schließen", sagt Castro über die Personalrotation bei den Borussen.

Das sind die Neuzugänge und Abgänge des BVB

Für die spanischen Neuzugänge Marc Bartra und Mikel Merino spielte der frühere Leverkusener in China den Herbergsvater.

"Beide machen bislang einen sehr guten Eindruck. Sie sind sehr offen – so wie man Spanier kennt. Das gilt auch für Mikel, trotz seines jungen Alters. Beide versuchen, schnell Deutsch zu lernen und werden uns sportlich enorm weiterbringen."

"Wir werden ihre Erfahrung brauchen"

Zwar überzeugten die verpflichteten Talente wie Ousmane Dembélé und auch Emre Mor bislang, dennoch ist Castro froh, dass in Mario Götze und André Schürrle auch zwei erfahrene Spieler zum BVB kommen. "Wir werden ihre Erfahrung in den wichtigen und kniffligen Spielen benötigen. Sie haben beide schon viel gewonnen in ihrer Karriere. Das wird uns helfen."

Durch die Abgänge von Mats Hummels, Henrikh Mkhitaryan und Ilkay Gündogan und die Verpflichtung der acht Neuen wurde auch die Hierarchie in der Mannschaft verändert. Zu den Führungspersönlichkeiten, die sich zuletzt entwickelt haben, zählt Castro auch sich selbst. "Ich bin zwar erst seit einem Jahr in Dortmund, aber durch die Anzahl meiner Bundesliga-Spiele sehe ich mich in dieser Rolle, ja. Ich gehe voran und helfe der Mannschaft, wenn sie mich braucht."

Trainingsauftakt des BVB: Gute Laune in Dortmund-Brackel

Ähnlich offensiv formuliert Castro auch die Zielsetzung, mit der er in sein zweites Jahr beim BVB geht: "Ich möchte mittelfristig wieder um Titel spielen. Das ist doch der Grund, warum wir alle Fußballer geworden sind. Und es wird ja auch Zeit, dass der BVB nicht immer nur Finals spielt, sondern sie auch mal wieder gewinnt." - Quelle: RN

Quelle: wa.de

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