Verwirrung um Boykott des BVB-Spiels in Leipzig

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Ein Boykott der Bundesliga-Partie von Borussia Dortmund bei RB Leipzig ist eine Option, aber noch nicht beschlossen.

Dortmund - Bei einem Treffen von Fan-Gruppierungen des BVB wurde über einen möglichen Boykott des Bundesliga-Spiels bei RB Leipzig gesprochen. Dieser ist eine Option, beschlossen ist aber noch nichts.

Wie "Spox" berichtete, haben sich in dieser Woche 40 Dortmunder Fan-Gruppierungen getroffen und entschieden, das Bundesliga-Spiel am 10. September bei RB Leipzig (18.30 Uhr) zu boykottieren.

Demnach soll ein Aufruf gestartet werden, stattdessen die Regionalliga-Mannschaft gegen den Wuppertaler SV zu unterstützen. Anstoß ist um 14 Uhr im Stadion Rote Erde.

Borussia Dortmund startet mit einem Heimspiel gegen Mainz 05 in die Saison, am zweiten Spieltag gastieren die Schwarz-Gelben beim Liga-Neuling.

Der Aufsteiger wird von "Red Bull" unterstützt, deutschlandweit sehen viele Fans das "Projekt" Leipzig kritisch.

"schwatzgelb.de" dementiert Beschluss

Das Fan-Forum "schwatzgelb.de" reagierte in einem Facebook-Post auf den vermeintlichen Boykott und stellte klar:

"Da auch Redaktionsmitglieder von schwatzgelb.de an dem Treffen der Fanclubs teilgenommen haben, können wir sagen, dass dies nur eine von vielen konstruktiv diskutierten Optionen des gestrigen Abends war. Dies als bereits beschlossen zu melden, greift einem Abstimmungsprozess mit möglichst vielen Fans und Fanclubs voraus. Und das ist schade. Gebt den beteiligten Fanclubs die notwendige Zeit, einen gemeinsamen Standpunkt zu finden und ihr Vorgehen miteinander abzustimmen. Sobald es etwas Handfestes zu vermelden gibt, wird dies sicher umgehend kommuniziert."

Kader und Rückennummern des BVB in der Saison 2016/2017

Die Anhänger des BVB waren in den vergangenen Jahren schon öfter aktiv, wenn es um Boykotte ging. Mit der "Kein Zwanni"-Kampagne protestierten die Fans schon an mehreren Standorten gegen die hohen Eintrittspreise, vor allem auf Stehplätzen. - eB

Quelle: wa.de

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