Kurz vor dem Saisonstart

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke rechnet am dritten Spieltag mit Reus

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BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sieht den FC Bayern auf einem Niveau mit Real Madrid.

Dortmund - Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat den Ex-BVB-Kapitän Mats Hummels in den höchsten Tönen gelobt.

"Mats Hummels ist für mich nach wie vor der beste Abwehrspieler Deutschlands, weil er der kompletteste ist. Ich sehe ihn vor Jerome Boateng, aber das ist ein offenes Rennen", so der BVB-Boss im Interview mit dem Fernsehsender Sport 1. Hummels bildet beim FC Bayern nun zusammen mit Boateng die Innenverteidigung.

Der früherer Dortmunder Kapitän sei nicht Eins-zu-Eins zu ersetzen. "Ihn kannst du nur dann ersetzen, wenn der Spieler, den du verpflichtest, vielleicht das Potenzial in sich trägt, einmal auf dem Niveau anzukommen. Aber auf dem Niveau jetzt einen zu verpflichten, können wir uns nicht leisten."

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Geleistet hat sich der BVB allerdings Neuzugänge für mehr als 100 Millionen Euro, die man durch die Abgänge von Mats Hummels, Henrikh Mkhitaryan und Ilkay Gündogan in der Kasse hatte.

"Ambitioniert, aber alternativlos"

Die Transferpolitik der Dortmunder sei aber keineswegs riskant. "Riskant ist etwas, was dich vielleicht anschließend die Existenz kostet. Ich würde sagen: ambitioniert. Ambitioniert, aber alternativlos war das Vorgehen. Wir schicken nicht drei Leistungsträger weg, weil wir das Gefühl haben, dass sie zu alt sind. Sie sind freiwillig zu Top-Klubs gegangen. Wir haben versucht, der Mannschaft viel individuelle Klasse beizufügen, aber in der Form von Potenzial." Im Sommer hatte Trainer Thomas Tuchel von einem riskanten Weg gesprochen, den der BVB mit den vielen jungen Talenten geht.

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Einen Angriff auf die Bayern schließt Watzke aus, denn, "du solltest dann angreifen, wenn der Gegner eine Schwächeperiode hat." Der Rekordmeister habe sich auf einem Niveau wie Real Madrid etabliert.

Die Möglichkeit, einen Titel zu gewinnen, habe der BVB jedes Jahr. Doch den Blick müsse Dortmund eher auf die Verfolger der Vorsaison richten, als nach oben.

"Wird immer eine Überraschungsmannschaft geben" 

"Wir wissen auch, dass die Mannschaften hinter uns nicht schlechter geworden sind. Leverkusen hat eine sehr gute Mannschaft. Schalke strahlt mit Sportvorstand Christian Heidel und Trainer Markus Weinzierl eine ganz andere Stabilität aus. Gladbach ist gut, und es wird immer eine Überraschungsmannschaft geben."

Zum Comeback von Marco Reus, der eigentlich Mitte August ins Training einsteigen sollte, sagte Watzke: "Wir haben das Gefühl, eine Situation geschaffen zu haben, in der wir ihm auch eine Woche länger Pause zugestehen können. Wir gehen davon aus, dass er wahrscheinlich am dritten Spieltag zur Verfügung steht."

Quelle: wa.de

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