Zehn Euro mehr

Bericht: Koalition einigt sich auf höheren Kinderzuschlag

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Zum 1. Juli war der Kinderzuschlag bereits um 20 Euro auf maximal 160 Euro monatlich gestiegen. Foto: Frank Leonhardt/Archiv

Kinder sollen nicht unter finanziellen Engpässen ihrer Eltern leiden - deswegen zahlt der Staat bei geringen Einkommen einen Zuschlag. Dieser wird nun erneut erhöht.

Berlin (dpa) - Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) haben sich nach "Bild"-Informationen auf eine Anhebung des Kinderzuschlags um zehn Euro geeinigt. Der Zuschlag für Geringverdiener solle zum Jahreswechsel auf 170 Euro steigen, berichtete die Zeitung.

Auch die von Schäuble angekündigte Erhöhung des Kindergelds um zwei Euro sowie eine leichte Anhebung von Grundfreibetrag und Kinderfreibetrag seien vereinbart worden. Der Koalitionsausschuss solle dem Gesetzentwurf heute zustimmen, das Kabinett dann am kommenden Mittwoch darüber beraten.

Zum 1. Juli 2016 war der Kinderzuschlag bereits um 20 Euro auf maximal 160 Euro monatlich gestiegen. Kindergeld und Kinderfreibetrag waren zu Jahresbeginn erhöht worden. Verbände und Opposition kritisierten die Anfang September von Schäuble in Aussicht gestellte Erhöhung des Kindergelds um zwei Euro als unzureichend.

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