Zoll verbrennt 10.000 Flaschen gepanschten Wodka

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Bonn/Bramsche - Rund 10.000 in NRW beschlagnahmte Flaschen mit gepanschtem Wodka will der Zoll am Donnerstag in der Nähe von Osnabrück vernichten lassen. Die Ware überschreitet die zulässige Menge an Methanol um das 300-fache und ist daher nicht genussfähig, wie ein Sprecher der Generalzolldirektion in Bonn mitteilte.

Die Flaschen seien bei einem umfangreichen Ermittlungsverfahren in Duisburg und Essen sichergestellt worden. Der aus Industrie- und Methanolalkohol gepanschte Inhalt solle in einem Recycling-Zentrum in Bramsche vernichtet werden, kündigte der Sprecher an. In einem Schredder sollen dabei zunächst die vollen Flaschen zerkleinert werden. Der flüssige Anteil werde anschließend verbrannt, hieß es. 

Das Glas wird wiederverwendet. Die Medien sind eingeladen, sich selbst ein Bild von der Aktion zu machen. Das giftige Methanol ist die einfachste chemische Verbindung aus der Reihe der Alkohole. Der in der chemischen Industrie wichtige Grundstoff wird auch als Lösungs- und Frostschutzmittel sowie als Treibstoff genutzt. - dpa

Quelle: wa.de

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