Vermutetes Gewaltverbrechen entpuppt sich als starkes Nasenbluten

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Köln - Eine Frau mit starkem Nasenbluten hat in Leverkusen einen größeren Polizeieinsatz verursacht. Die Beamten wurden am Samstagmorgen von einer Nachbarin der Frau alarmiert. Sie hatte eine Blutspur entdeckt, die an der Wohnungstür der 69-Jährigen endete.

Beamte brachen daraufhin die Tür auf, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. In der Wohnung habe man noch mehr Blut an Kleidung, Taschentüchern und einem Wischmopp entdeckt - und vor dem Haus lag in einem Müllcontainer ein blutverschmierter Müllsack mit einer blutverschmierten Hose. Von der Bewohnerin fehlte jede Spur.

Mehrere Streifenwagen suchten vergeblich nach der Frau. Auch Verwandte, Handyortungen und Ermittlungen in nahen Krankenhäusern brachten keinen Erfolg. Um 17.30 Uhr tauchte die Frau dann aber wieder an ihrer Wohnung auf. Mit einer einfachen Erklärung: Sie sei am Tag zuvor vor dem Haus auf die Nase gefallen - und habe das Nasenbluten erst nach mehreren Stunden stillen können. - dpa

Quelle: wa.de

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