Polizei, Zoll, BAG und Bezirksregierung im Einsatz

Umfangreiche Lkw-Kontrolle auf der A2: 48 Fahrzeuge mit Mängeln

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Die Polizei hat an der A2 mit mehreren Kooperationspartnern Lkw-Kontrollen durchgeführt.

Dortmund - Die Dortmunder Polizei hat am Dienstag gemeinsam mit Mitarbeitern des Bundesamts für Güterverkehr (BAG), der Bezirksregierung Arnsberg, das Landrats Unna und des Zolls umfangreiche Lkw-Kontrollen auf der A2 durchgeführt.  Die erschreckende Bilanz: Knapp 40 Prozent aller kontrollierten Fahrzeuge mussten beanstandet werden. Insgesamt kontrollierten die Akteure 123 Fahrzeuge, 48 wiesen Mängel auf.

Seriöse Ladungssicherung sieht anders aus...

Immer wieder stellen die Polizeibeamten laut Pressemitteilung der Polizei Dortmund Verstöße bei den Sozialvorschriften von Fernfahrern, gegen die Ladungssicherung und Mängel an den Fahrzeugen fest. "Im Rahmen von regelmäßigen Kontrollen werden verkehrsunsichere Fahrzeuge, die eine Gefahr auf unseren Straßen sind, und nicht geeignetes Fahrpersonal aus dem Verkehr gezogen", heißt es. 

Diesmal wurden am Dienstag, 27. September, im sechsstündige Zeitfenster von ca. 9 bis 15 Uhr von den Experten 123 Fahrzeuge und Fahrer genauer unter die Lupe genommen. Bei 48 wurden Mängel bzw. Verstöße festgestellt.

"Allein die Polizei kontrollierte während der Aktion 89 Fahrzeuge und hatte 41 - also fast die Hälfte (!) - davon zu beanstanden. Wiederum mehr als die Hälfte (24) durfte anschließend bis zur Behebung der festgestellten Mängel erst einmal nicht weiterfahren", schreibt die Dortmunder Polizei-Pressestelle.

Solche Fahrzeuge stellen eine Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer dar.

So hätten die Beamten sieben Gespannen aufgrund technischer Mängel die Weiterfahrt untersagen müssen. Insgesamt hätten sie 18 Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen technischer Mängel geschrieben. "Drei Gespanne mussten aufgrund von Überladung erst einmal stehen bleiben, elf wegen mangelnder Ladungssicherung. Entsprechende Mängel führten zu 22 Ordnungswidrigkeitenanzeigen", so die Polizei.

Weitere zwölf Anzeigen seien wegen Verstößen gegen die Sozialvorschriften dazu gekommen. "Diese führten auch zweimal dazu, dass den Fahrern die Weiterfahrt untersagt wurde. Den traurigen Höhepunkt bildete dabei übrigens ein Fahrer, der in den letzten 28 Tagen 48 Verstöße gegen die Sozialvorschriften auf seinem Konto stehen hatte", heißt es abschließend. - eB

Quelle: wa.de

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