Tödlicher Unfall in Hagen - Gaffer behindern Rettungsarbeiten

Hagen - Bei einem Verkehrsunfall in Hagen wurde ein Motorradfahrer am Donnerstag so schwer verletzt, dass er noch am Abend verstarb. Gaffer hatten die Rettungsarbeiten nach Informationen der Polizei zunächst behindert. Erst zusätzliche Einsatzkräfte konnten sie von der Unfallstelle abdrängen.

Gegen 17.50 Uhr überholte am Donnerstag in Hagen ein 56 Jahre alter Motorradfahrer einen Lkw auf dem Graf-von-Galen-Ring in Fahrtrichtung Schwerte. Bevor er vom linken von zwei Fahrstreifen wieder einscherte, prallte er aus ungeklärter Ursache in das Heck eines Minis. 

Der Motorradfahrer kam zu Fall und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Ein Transport mit einem bereits gelandetem Hubschrauber kam nicht in Frage. Am Abend erlag der 56-Jährige seinen Verletzungen.

Es ist nicht der erste Mal gewesen, dass Gaffer in Hagen Rettungsarbeiten behindert haben. Im Mai hatten Schaulustige die Arbeit der Polizei und Feuerwehr gestört, als sich in Wehringhausen ein Pkw überschlagen hatte

Im April waren die Rettungskräfte massiv gestört worden, nachdem ein zehnjähriges Mädchen bei einen Unfall vor dem Hauptbahnhof schwer verletzt worden war. Danach hatte die Hagener Polizei auf ihrer Facebook-Seite einen Beitrag mit dem Titel "Schämt Euch, ihr Gaffer vom Hauptbahnhof!" gepostet, der bis heute über 55.000 Mal geteilt wurde.

Quelle: wa.de

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