Geld fließt zum Großteil in die Bildungsarbeit

Erzbistum Köln: Aus roten Zahlen zu 52 Millionen Euro Überschuss 

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Köln - Das größte katholische Bistum in Deutschland, das Erzbistum Köln, hat im vergangenen Jahr einen Überschuss von 52 Millionen Euro erzielt. 2014 hatte das Erzbistum noch rote Zahlen geschrieben und einen Verlust von knapp sechs Millionen Euro ausgewiesen.

Von den 52 Millionen Euro Überschuss sollen 28 Millionen Euro in ein neues Bildungs- und Sozialprogramm fließen, zu dem auch ein neuer "Bildungscampus für alle" gehören soll. 

Die Bildungsangebote des Erzbistums erreichten zehn Prozent aller im Einzugsbereich lebenden Menschen, gleich welcher Konfession, sagte am Donnerstag Generalvikar Dominik Meiering. Der Rest des Überschusses fließt in Rücklagen, vor allem für die Altersversorgung. 

Die Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um knapp acht Prozent auf 832 Millionen Euro. Das Vermögen des Erzbistums beläuft sich auf 3,5 Milliarden Euro. Bei den Kirchensteuereinnahmen ergab sich aufgrund der guten Wirtschaftslage ein Plus von 6,6 Prozent. 

Der Finanzdirektor des Bistums, Hermann Josef Schon, betonte, "dass wir existenziell von der Kirchensteuer abhängig sind". Zusätzliches Geld wurde im vergangenen Jahr auch für die Flüchtlingshilfe ausgegeben. In den Gemeinden des Erzbistums kümmern sich den Angaben zufolge etwa 20.000 bis 25.000 Ehrenamtliche um Flüchtlinge und Integration. - dpa

Quelle: wa.de

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