Frankfurt/Main - Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) droht mit einer Ausweitung des Frankfurter Flughafen-Streiks in der kommenden Woche.

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Wenn es im Tarifstreit zu keiner Einigung komme, gebe es bei Länge und Taktung noch Luft nach oben, sagte GdF-Bundesvorstandsmitglied Markus Siebers am Freitag. Der Ausstand der Vorfeld-Beschäftigten ging derweil in den zweiten Tag, von 08.00 Uhr an wollten die Mitarbeiter bis 22.00 Uhr die Arbeit niederlegen. Am Wochenende werde aber mit großer Sicherheit nicht gestreikt, erklärte Siebers.
Dem Flughafenbetreiber Fraport solle mit der Ruhephase am Wochenende Gelegenheit gegeben werden, seine Position zu überdenken, sagte der Gewerkschafter. Im Moment sehe es aber nicht danach aus. Die GdF will Streiks immer 24 Stunden im Voraus ankündigen.
Nach Fraport-Angaben wurden für Freitag bereits über 280 der geplanten 1.300 Flugbewegungen annulliert. Am Donnerstag waren demnach 172 Flüge ausgefallen. Rund 70 Prozent der Flugbewegungen wurden aber ab 15.00 Uhr durchgeführt, wie es hieß. Auch für Freitag geht der Flughafenbetreiber davon aus, mindestens 50 Prozent der Flüge durchführen zu können.
Zugleich drängte Fraport die GdF zur Rückkehr an den Verhandlungstisch. Die Gewerkschaft beharre ohne Rücksicht auf Passagiere und Fluggesellschaften auf ihren überzogenen Forderungen, sagte ein Sprecher. “Das ist ein inakzeptables Verhalten.“
Die GdF will Fraport mit den Streiks zur Annahme eines Schlichterspruchs im Tarifstreit zwingen. Die Gewerkschaft fordert drastische Lohnsteigerungen für die kleine, aber mächtige Beschäftigtengruppe.
dapd
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