Superbanner

Ackermann und seine Nachfolger: Harmonie zum Wechsel

Ackermanns Abschied: Versuch der Harmonie

    • recommendbutton_count100
    • 0
    • 0

Frankfurt/Main - Deutsche-Bank-Chef Ackermann ist eine Botschaft vor dem Abschied ganz wichtig: Er klebt nicht an seinem Stuhl. Ausgerechnet jetzt läuft es im Bereich des künftigen Vorstandschefs Jain nicht rund.

© dapd

Josef Ackermann (r.) und sein Nachfolger Anshu Jain.

-cQsQSjKe1q6Y14uLo3ivuElQ2zsPqi5W8XyhmnDpmk.146547740011428813058001
Schliessen

Videotitel

Videobeschreibung (+Laufzeit oder Datum siehe Original).

Sie sitzen noch weit auseinander, aber der alte und der neue starke Mann der Deutschen Bank bemühen sich um Harmonie. Bei der Bilanzvorlage am Donnerstag gehört die Bühne Josef Ackermann - doch auch seinen obersten Investmentbanker und Nachfolger Anshu Jain lässt der Schweizer bereits ungewohnt häufig zu Wort kommen. Dass es ausgerechnet in Jains Bereich zuletzt nicht rund lief, will Ackermann dem Inder öffentlich nicht anlasten. Dafür seien allein die Märkte verantwortlich. Die Top-Manager präsentieren sich als Team - das Gezerre um die Ackermann-Nachfolge soll vergessen sein.

“Wir sind zehn Jahre ein stabiles Team gewesen“, sagt Ackermann. Dass ausgerechnet Jains Sparte im vergangenen Jahr statt der erwarteten 6,4 Milliarden Euro vor Steuern lediglich 2,9 Milliarden Euro verdiente, habe “mit Herrn Jain nichts zu tun“. Ackermann betont: “Ich habe ihn mehr als jeden anderen in der Bank jahrelang gefördert.“

Doch Beobachter der Bilanzvorstellung registrieren aufmerksam, wie ausführlich Ackermann ausgerechnet auf die schlechten Zahlen des Investmentbankings eingeht. “Wenn man über Zahlen spricht, dann soll man doch sagen, wo es gut ist und wo es nicht so gut ist“, sagt der Noch-Chef. “Andere Bereiche haben eben ihre Ziele erfüllt.“

Wirtschaftskrise: Diese Banken hat es am meisten getroffen

zurück

  • Kaupthing Bank
  • Protest nach Lehman-Pleite
  • Hypo Real Estate
  • Bayern LB
  • westLB
  • IKB
  • Commerzbank
  • HSH Nordbank
  • LBBW
  • Bear Stearns
  • Uni Credit
  • Goldman Sachs
  • Merill Lynch
  • Northern Rock
  • Zentrale US-Versicherungsgigant American International Group AIG
  • Chrysler-Zentrale Michigan
  • citigroup
  • GM-Zentrale Detroit Michigan

vor

Jain hält - in geschliffenem Englisch - dagegen: Der Vorstandschef (CEO) sei immer ein kritischer Begleiter gewesen, nichts im Investmentbanking sei ohne Ackermanns Zustimmung entschieden worden. In der Sparte verdient die Bank etwa mit Beratung bei Übernahmen und dem Anleihegeschäft. Spekulationen über ein Zerwürfnis des alten mit den neuen Chefs nennt Jain “substanzlos“.

Mit der kommenden Doppelspitze - neben Jain (48) führt Deutschland-Chef Jürgen Fitschen (63) ab Juni die Bank - hat sich Ackermann nach eigenen Angaben inzwischen angefreundet: “Wir haben eine Lösung gefunden, die die Bedürfnisse der Bank gut abdeckt, indem beide Seiten des Geschäfts repräsentiert sind.“ Ackermann hatte sich zunächst für Ex-Bundesbankpräsident Axel Weber als Nachfolger stark gemacht - damit wolle er Jain verhindern, hieß es. Nun betont Ackermann: “Selbst unter einem anderen CEO hätte Anshu Jain immer eine ganz prominente Rolle gespielt, da können Sie sicher sein.“

Der scheidende Vorstandsvorsitzende räumt jedoch auch Fehler bei der Regelung seiner Nachfolge ein. “Um die Bank zu befrieden“ habe er sich im Sommer zunächst bereiterklärt, den Vorsitz des Aufsichtsrates zu übernehmen. “Ich habe mich in die Pflicht nehmen lassen, was vielleicht nicht so klug war.“ Wenig später machte er einen Rückzieher.

Die höchsten Manager-Abfindungen

zurück

  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen
  • Die höchsten Manager-Abfindungen

vor

Zum Abschied bemüht sich Ackermann um geordnete Verhältnisse. “Ich will meinen Nachfolgern ein intaktes Haus übergeben.“ Er beschleunigte in den vergangenen Monaten Abschreibungen und legte Millionen für die Beilegung von Rechtsstreitigkeiten beiseite. Dafür nimmt er in Kauf, dass seine letzte Bilanz bei weitem nicht so glänzend ausfällt wie erhofft. “Ich hätte nicht ruhig schlafen können, wenn ich wüsste, dass dann in einem Jahr noch einmal eine größere Korrektur kommen würde“, sagt Ackermann.

Eine “Ackermann-Show“, das stellt der Schweizer klar, werde es zu seinem Abschied nicht geben. Er habe auch nicht vor, nach dem 31. Mai seinen Nachfolgern in die Quere zu kommen: “Ich freue mich, auch mal - mit dann 64 Jahren - sagen zu können: Ich tue auch mal gar nichts.“

dpa

zurück zur Übersicht: Wirtschaft

  • BlinkList
  • del.icio.us
  • Folkd
  • Furl
  • Google
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • oneview
  • Yahoo MyWeb
  • YiGG
  • Webnews
Diese Seite bookmarken bei...

Regeln fürs Kommentieren:
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.

Kommentare

Börse & Finanzen

Politik

Schweiz: BMW muss Millionenstrafe zahlen

BMW baut China-Geschäft aus - Strafe in Schweiz

Bern - Während der Automarkt in Europa schwächelt, boomt das Geschäft in China. Nirgendwo sonst verkauft BMW inzwischen so viele Autos. Aus der kleinen Schweiz hingegen droht den Bayern teures Ungemach.Mehr...

Besonders beliebt

  • Meist gelesen
  • Meist gedottet
  • Themen

Entscheidung über Schlecker-Rettung naht

Stuttgart - Die Verhandlungen über eine Rettung von Schlecker gehen auf die Zielgerade: Eine erste Entscheidung über mögliche Investoren könnte noch in dieser Woche fallen.Mehr...

Fitch stuft Griechenland weiter herab

Athen - Nach den gescheiterten Bemühungen für eine Regierungsbildung hat Fitch Griechenland weiter abgestuft. Die Ratingagentur begründete den Schritt mit der Gefahr, dass Griechenland aus der Euro-Zone austritt.Mehr...

Artikel lizenziert durch © come-on
Weitere Lizenzierungen exklusiv über http://www.come-on.de

Neues Passwort zusenden

Bitte geben Sie ihre E-Mail Adresse an, wir senden Ihnen ein neues Passwort zu.

Bitte warten

Es wird etwas gemacht.

  • recommendbutton_count100
Schließen

Druckvorschau

Artikel:

Schließen

Artikel Empfehlen

Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!

Fehleranzeige ausblenden

Es sind Fehler aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.

Fehleranzeige ausblenden

Schwere Fehler sind aufgetreten!

  • Fehlertext

Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.

  • Fehlertext

Achtung!

  • Fehlertext

Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.

SkyScraper