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Unzufriedenheit mit Regierung - Bundesbürger über die größten Kritikpunkte

Unzufriedenheit mit schwarz-gelber Koalition

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Köln - Die Unzufriedenheit mit der schwarz-gelben Bundesregierung ist nach dem ARD-Deutschlandtrend unverändert hoch. Lesen Sie hier die größten Kritikpunkte der Bundesbürger an der Regierung:

© dpa

Die Unzufriedenheit mit der schwarz-gelben Bundesregierung ist nach dem ARD-Deutschlandtrend unverändert hoch.

18 Prozent der Umfrageteilnehmer sind mit der Arbeit zufrieden, das sind zwei Prozentpunkte mehr als im August. 81 Prozent zeigten sich unzufrieden. 86 Prozent geben als Grund ihrer Kritik an, dass “nicht erkennbar ist, was diese Regierung eigentlich will“. 81 Prozent finden, dass “die Bundesregierung sich nicht um die Interessen der kleinen Leute kümmert“.

79 Prozent halten die Koalition aus CDU/CSU und FDP für überfordert mit den gegenwärtigen Problemen. 77 Prozent meinen, dass “es zu viel Streit in der Bundesregierung gibt“, und 68 Prozent, dass “in der Regierung überzeugende Persönlichkeiten fehlen“. Mehr als jeder zweite Befragte (55 Prozent) glaubt, dass “sich die Regierung zu sehr um die Interessen der Wirtschaft kümmert“. Und 50 Prozent der Unzufriedenen sind “von der Bundeskanzlerin enttäuscht“. Bei der Sonntagsfrage (Wen würden Sie wählen, wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre?) gibt es nur leichte Änderungen des Wählerverhaltens: Die Union gewinnt im Vergleich mit August einen Punkt hinzu und erreicht 32 Prozent.

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Die CDU kommt auf 25,5 Prozent, die CSU auf 6,5 Prozent. Die SPD verliert einen Punkt und erreicht 30 Prozent. Die FDP kommt unverändert auf fünf Prozent. Die Grünen liegen weiter bei 17 Prozent. Die Linke erreicht wie im August zehn Prozent.An der Spitze der Beliebtheitsliste liegt weiterhin Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU). Mit seiner Arbeit sind 65 Prozent der Deutschen zufrieden (minus 6 Punkte gegenüber dem Vormonat). Bundeskanzlerin Angela Merkel kann mit einer Zustimmung von 48 Prozent im Vergleich zum Vormonat Boden gut machen (plus 7) und steht an fünfter Stelle.

Schlusslicht der abgefragten Politiker ist Außenminister Guido Westerwelle mit einer Zustimmung von 19 Prozent. Dies sind 3 Punkte weniger im Vergleich zum Vormonat und der schlechteste Wert, der je für ihn im ARD-DeutschlandTrend gemessen wurde. Auf Platz 2 steht SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier mit einer Zustimmung von 55 Prozent (plus 2). Steinmeier löst damit Arbeitsministerin Ursula von der Leyen ab, die mit einer Zustimmung von 53 Prozent auf Platz 3 liegt (minus 3). An vierter Stelle kommt Finanzminister Wolfgang Schäuble (49 Prozent Zustimmung, minus 4 Punkte gegenüber dem Vormonat).

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Könnten die Deutschen den Bundeskanzler direkt wählen und würden Bundeskanzlerin Angela Merkel und SPD-Chef Sigmar Gabriel gegeneinander antreten, würden sich 45 Prozent für Angela Merkel und 33 Prozent für Sigmar Gabriel entscheiden. Bei einer Wahl zwischen Merkel und SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier würden 41 Prozent die Amtsinhaberin und 38 Prozent Steinmeier wählen. Für die Sonntagsfrage im Auftrag der ARD-Tagesthemen hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap von Montag bis Mittwoch dieser Woche 2.006 Wahlberechtigte bundesweit telefonisch befragt.

DAPD

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