MÜNSTER - Ein Gerichtsvollzieher aus Rheine hat am Mittwoch vor dem Landgericht Münster die Veruntreuung von 100 000 Euro gestanden. Zwischen 2005 und 2009 hatte der Mann regelmäßig hohe Geldbeträge, die er bei Schuldnern eingetrieben hatte, auf ein geheimes Konto weitergeleitet.
Von dort hatte er nach und nach für sich Bargeld abgehoben. Als seine Machenschaften 2009 bei einer Kontrolle aufflogen, sei er selbst von der Höhe des Schadens überrascht worden, sagte der Angeklagte. Er bat von sich aus darum, aus dem Beamtenverhältnis entlassen zu werden. Bisher war er vom Dienst suspendiert.



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