NACHRODT-WIBLINGWERDE ▪ Die Jahreshauptversammlung des CVJM Nachrodt-Obstfeld, die am Freitagabend im Gemeindehaus an der Schillerstraße stattfand und zu der Vorsitzender Reinhard Kühn 22 Teilnehmer begrüßen konnte, war in weiten Teilen von einem zentralen Thema geprägt: Dem möglichen Verkauf des Gemeindehauses.

© Bröer
Der Vorstand des CVJM Nachrodt-Obstfeld – Kassiererin Anja Roth-Herbel, Vorsitzender Reinhard Kühn, 2. Vorsitzender Thorsten Kühn und Schriftführerin Kristina Kißler (v.l.) – informierte unter anderem über den möglichen Verkauf des Gemeindehauses an der Schillerstraße. ▪
Ludwig Roth, Sprecher des Familienkreises des CVJM, rechnet noch in diesem Jahr mit einer entsprechenden Transaktion. Nach einem Verkauf der Immobilie stelle sich natürlich die Frage, so Roth, wo denn die Mitglieder des Vereines zukünftig unterkommen könnten. Mehrere Möglichkeiten wurden angesprochen. Eine überraschende Mitteilung kam dann aus den Reihen des Vorstandes: Die katholische Kirchengemeinde St. Josef Nachrodt habe angeboten, Räumlichkeiten in ihrem Vereinshaus an der Hagener Straße zur Verfügung zu stellen. Bezüglich der zeitlichen Nutzung der Räume müsse man sich allerdings noch absprechen. Außerdem sei natürlich auch die Stellungnahme der Großpfarrei St. Matthäus Altena abzuwarten, der die Nachrodter Katholiken angehören. Der weitere Verbleib des CVJM Nachrodt-Obstfeld scheint also aufgrund der aktiven Unterstützung der St. Josef-Gemeinde nicht gefährdet. Und damit dürften dann beide Gemeinden im Erfolgsfall eine wohl beispielhafte überkonfessionelle Zusammenarbeit demonstrieren.
Für das laufende Jahr ist auch ein herausragendes Event geplant. Gedacht wird hierbei an einen Erntedank-gottesdienst, der jedoch ausschließlich vom CVJM gestaltet werden soll. Das genaue Programm soll noch ausgearbeitet und dann im Gemeindehaus präsentiert werden. ▪ hb



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