LÜDENSCHEID ▪ Die Anschaffungskosten für die rund 90 000 Euro teure Tempo-Messstation am Autobahnzubringer Nord dürfte der Märkische Kreis ruckzuck wieder raus haben.

Nach einer Woche hat die neue Tempo-Messstation auf dem Autobahnzubringer Nord bereits rund 2200 Fotos geschossen.
Nach Angaben von Pressesprecherin Ursula Erkens sind von der Anlage innerhalb von nur einer Woche nach der Installation rund 2200 Fotos geschossen worden. Was das an Einnahmen bedeutet, könne sie allerdings noch nicht sagen: „Die Fotodaten müssen noch ausgewertet werden“, sagte sie auf LN-Anfrage. Allein am ersten Tag habe es rund 400 Mal geblitzt. Wie berichtet, gehört das „Poliscan-Speed-System“ zu den modernsten Anlagen, die es zurzeit auf dem Markt gibt, verfügt über eine Rundum-Sicht und blitzt in beide Richtungen. Auch zu schnelle Kradfahrer werden erfasst und die Kennzeichen festgehalten. Filme müssen dank ausgefeilter Technik nicht mehr entwickelt werden. Daten können digital abgerufen und erfasst werden.
Es gehe in erster Linie darum, abzuschrecken und die Zahl der Unfälle zu senken, hatte der Märkische Kreis die Installation der Anlage begründet. Die Unfallzahlen auf dieser Straße seien in der Vergangenheit hoch gewesen.
Dort gebe es in beide Richtungen abschnittsweise unterschiedliche Geschwindigkeitsbegrenzen, was schon unverständlich genug sei. Das müsse geändert werden, statt einfach nur abkassieren zu wollen.



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