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Ausschuss einstimmig für Windräder auf Klinikum

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LÜDENSCHEID ▪ Ein deutliches Signal für den Klimaschutz setzten am Mittwoch die Mitglieder des Planungs- und Umweltausschusses. Einstimmig gaben sie grünes Licht für die Errichtung von vier Kleinwindkraftanlagen auf dem Dach des Klinikums (wir berichteten).

Auf dem Dach des Hauptgebäudes der Märkischen Kliniken sollen vier Kleinwindkraftanlagen installiert werden. Der Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt stimmte dem gestern zu.

Auf dem Dach des Hauptgebäudes der Märkischen Kliniken sollen vier Kleinwindkraftanlagen installiert werden. Der Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt stimmte dem gestern zu.

Der Bebauungsplan wird entsprechend geändert. Denn durch die Aufstellung der rund 13,25 Meter hohen Windräder wird die eigentlich auf 485 Meter über Normalnull festgelegte Baukörperhöhe überschritten. „Aus Gründen des Klimaschutzes und auch aus städtebaulicher Sicht“ befürwortet die Stadt allerdings die Aufstockung. Da durch die Installation auch kein Eingriff in die Natur vorgenommen wird, ist sogar ein beschleunigtes Planverfahren möglich, so dass das Projekt unter Umständen noch in diesem Jahr umgesetzt werden kann.

Neben der Nutzung der Windkraft – jeweils zehn kW – betreibt das Klinikum seit 2010 bereits ein gasbetriebenes Blockheizkraftwerk und hat neue Ventilatorsysteme zur zusätzlichen Energieeinsparung installiert. Photovoltaik auf den Dächern ist ebenfalls als zusätzlicher Baustein im Energiekonzept der Märkischen Kliniken angedacht. Nur zu verständlich, dass der Ausschuss keine Einwände gegen die neuen Kleinwindkraftanlagen hatte.

Eine kontroverse Diskussion zeichnet sich aber bereits jetzt über das geplante Spielplatzkonzept der Stadt ab. Ausschussvorsitzender Stefan Pietzner (CDU) hatte zwar nur um Kenntnisnahme der Vorlage gebeten, da sich der Bauausschuss am 7. März konkret mit der in Frage kommenden Aufgabe von nicht mehr genutzten Spielplatzflächen (wir berichteten) beschäftigt. Jürger Appelt (Grüne) geht davon aus, dass bei Verkauf dieser Flächen von den Erträgen Geld für die Instandhaltung anderer Plätze übrig bleibt. CDU-Fraktionschef Oliver Fröhling erinnerte daran, dass in Anbetracht der Bemühungen um die Haushaltskonsolidierung jeder Cent zweimal umgedreht werden müsse. Schon jetzt wollte allerdings Parteifreund Jürgen Sager den Spielplatz Unter den Buche in Piepersloh ausgenommen wissen vom Verkauf. „Der wird doch jeden Tag genutzt.“ Die Bauausschusssitzung dürfte länger dauern als der Ausschuss am Mittwoch.

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