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Zwischen Garten- und Hasleystraße: Sippel baut weniger als geplant. Firma Deumer bleibt doch am Standort. Villa wird saniert

Assmann-Gelände: Weniger Wohnbebauung als geplant

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LÜDENSCHEID ▪ Sie haben ihren Arbeitsplatz in luftiger Höhe: Zwei Mitarbeiter der Dortmunder Firma Kamrath-Abbruchtechnik haben in den vergangenen Tagen den prägnanten Schornstein am Rande des „Neubaugebietes“ zwischen Garten- und Hasleystraße abgetragen. Nach gut fünfzehn Metern war gestern Schluss. Der Rest-Schornstein bleibt erhalten; die Firma Deumer braucht ihn noch, weil der Umzug vom Tisch ist.

Auf dem Gelände zwischen Garten- und Hasleystraße wird nicht nur Neues gebaut, sondern auch Altes erhalten.

Auf dem Gelände zwischen Garten- und Hasleystraße wird nicht nur Neues gebaut, sondern auch Altes erhalten.

Also wird der Schornstein nun durch ein eingezogenes Edelstahlrohr auf den Stand der Technik gebracht und weiter zum Ablassen von Wasserdampf genutzt. Somit ist der Schornstein äußeres Zeichen für das Beibehalten des Standorts. Damit wird auch das Areal kleiner, das das Investorenpaar Theresia und Peter Sippel bebaut. Denn eigentlich sollte Ende Februar der Kaufvertrag für den Deumer-Komplex unterschrieben werden. Ab August sollten auch hier Abrissbagger anrücken, um Platz für 24 weitere Wohnungen zu machen.

Diese Pläne sind nun vom Tisch. „Es kamen viele Dinge zusammen“, sagt dazu Fritz Assmann, einer der beiden Deumer-Geschäftsführer. Zum einen sei der gebotene Kaufpreis „nicht so aufregend“, zum anderen habe man einfach keine passenden Räume gefunden. Also arrangiert man sich nun mit den Gegebenheiten vor Ort. Die bringen es mit sich, dass die alten Mauern eine neue Dämmung bekommen werden – eine Rolle, die bislang die abgerissenen Altbauten übernommen hatten. Zugleich will Deumer Flächen vermarkten, die die Firma selbst nicht nutzt. Fritz Assmann denkt dabei „eventuell an eine Apotheke“, auf hellen, ebenerdigen 250 Quadratmetern. Der markante Eckpunkt des Areals, die Villa Assmann am Eingang Hasleystraße, ist ebenfalls in Sippel-Besitz. Sie soll saniert werden. Mit dem Erstellen des Schadensbildes, so Sippel, sei man „fast durch“.

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