MÄRKISCHER KREIS - Das Parteikürzel FDP hat eine ganz neue aktuelle Bedeutung: Fast Drei Prozent. Denn nach den neuesten Umfragen sind die Liberalen auf ein historisches Tief gefallen. Die seit Monaten veröffentlichten Schreckenswerte sind für den Lüdenscheider FDP-Bundestagsabgeordneten Johannes Vogel kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.

Jetzt sei Kampfgeist gefordert, um über inhaltliche Themen wieder das Vertrauen der Wähler zu gewinnen. Deshalb müsse die Selbstbeschäftigung endlich beendet werden.
Derzeit hat Vogel ein Déjà-vu-Erlebnis in seiner noch jungen Parteikarriere: Bei seinem Eintritt 1999 gab es keinen guten Jahrgang für die Liberalen. Die Zustimmung rauschte in den Keller. Bergauf ging es ein paar Monate später mit den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein. Anfang Mai wird im nördlichsten Bundesland wieder gewählt. Eine Wiederholung der Ereignisse wäre ihm sehr angenehm. Diese sei nur mit „Profilierungsthemen“ zu erreichen – „und davon gibt es genug“.
Heute gebe es so viele sozialversicherungspflichtige Jobs wie noch nie. Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt sei die Folge vieler Faktoren: innovative Unternehmen, gute Lohnfindung und ein flexibler Arbeitsmarkt. Eine große Aufgabe zur Bewältigung des künftigen Fachkräftemangels sei die Erleichterung bei der Zuwanderung. So habe zum Beispiel Kanada weniger rechtliche Hürden als Deutschland. „Die Ingenieure wandern um die ganze Welt, aber nur wenige kommen zu uns.“
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POL-MK: Radarmessstellenvorplanung für die 22 Kw 2012 im Märkischen Kreis
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