MÄRKISCHER KREIS ▪ Fachkräftemangel droht nahezu überall, einige Bereiche sind bereits akut betroffen, anderen steht er mit Sicherheit bevor: Verschiedene Branchen dazu zu bringen, sich über ihre Erfahrungen und Ideen auszutauschen, ist das Ziel einer Veranstaltung, zu der im Rahmen des Regionale-Projektes „Branchenkompetenzen Südwestfalen“ eingeladen wird.

© Görlitzer
Jens Sandmeiter und Nadine Möller werben für die Veranstaltung am 4. Mai. ▪
Unter dem Titel „Die Suche nach den Köpfen“ sind Geschäftsführer beziehungsweise Personalverantwortliche sowohl von Industrieunternehmen als auch von Einrichtungen der Gesundheitswirtschaft aufgefordert, miteinander in den Dialog zu treten. Am 4. Mai soll es im Seminarzentrum des Lüdenscheider Klinikums zunächst mehrere Referate geben, bevor am Nachmittag Workshops anstehen.
Ganz bewusst möchten Jens Sandmeier, bei der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH (GWS) zuständig für das Projekt der Branchenkompetenzen, und Nadine Möller von der Brancheninitiative Gesundheitswirtschaft dabei den Blick über den Tellerrand ermöglichen. Denn in der Gesundheitswirtschaft gebe es schon heute einen akuten Mangel an Fachkräften, erläutert Sandmeier: „In der Industrie ist das in dieser Ausprägung bisher höchstens in Teilbereichen der Fall“, aber auch dort drohe ein Engpass, zumal es bereits immer wieder der Fall sei, dass Ausbildungsplätze nicht mit geeigneten Kräften besetzt werden könnten. Jede Branche entwickele eigene Strategien gegen den Fachkräftmangel, daher könne es durchaus sinnvoll sein, darüber ins Gespräch zu kommen und aus den Erfahrungen anderer zu lernen. Beispielsweise herrsche im Bereich der Gesundheitswirtschaft großes Interesse daran, Medizinstudenten früh zu binden, wie es in der Industrie bereits häufig praktiziert werde.
Die Veranstaltung „Die Suche nach den besten Köpfen“, beginnt am Mittwoch, 4. Mai, um 8.30 Uhr im Seminarzentrum des Lüdenscheider Klinikums. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen werden bis zum 29. April bei der GWS per Fax an 0 23 52 / 92 72 20 entgegengenommen.
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