MÄRKISCHER KREIS – Kritik am nordrhein-westfälischen Umweltminister der Grünen, Johannes Remmel, nimmt die Kreistagsfraktion der Grünen nicht widerspruchslos hin. Remmel ist wegen seiner Absicht, die Waldschule Märkischer Kreis aus finanziellen Gründen auf den Prüfstand zu stellen, nicht nur von Jägern unter Beschuss geraten.

„Wenn jetzt der Eindruck entsteht, der Minister hätte nichts für den Naturschutz übrig, dann ist das völliger Unsinn“, so Elke Olbrich-Tripp, Geschäftsführerin der grünen Kreistagsfraktion. Vielmehr habe der Vorstoß historische Gründe, die in die schwarz-gelbe Regierungszeit in Düsseldorf zurückreichten. Unter CDU-Umweltminister Eckhard Uhlenberg sei im Jahr 2005 mit der Gründung des Landesbetriebes Wald und Holz die Zahl der Forstverwaltungen für das Land von 35 auf 16 reduziert worden mit dem Ziel, Personal und damit Kosten einzusparen. „Wenn wir das Rad nicht komplett zurückdrehen wollen, kommen wir jetzt in die letzte Umsetzungsphase.“
Nach der bisherigen Praxis werde Förster Axel Dohmen als Leiter der Waldschule für diese Arbeit freigestellt und vom Land bezahlt. Für dieses Jahr habe Remmel das notwendige Grundbudget bereits zugewiesen.
Mit dem neuen Landesbetrieb, so hieß es bei der Gründung, sollten bewährte Leistungen den Kunden weiterhin in gewohnter Qualität angeboten werden. - be
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