OBERBRÜGGE ▪ Sirenenalarm dürfte in der Nacht zum Donnerstag so manchen Halveraner aus dem Schlaf gerissen haben. Grund dafür war der Brand eines leer stehenden Wohnhauses am Ortseingang von Ehringhausen, so dass glücklicherweise keine Menschen zu Schaden kamen.

© van de Wall
Da der Dachstuhl und das obere Geschoss des Gebäudes in Flammen stand, wurde die Drehleiter angefordert. So konnte die Wehr den Brand bekämpfen. ▪
Als die um 2.13 Uhr auch per Meldeempfänger alarmierten Feuerwehrleute eintrafen, stand der Dachstuhl des Gebäudes schon in Flammen.
Unklar blieb, wodurch das Feuer verursacht wurde. Für die „Blauröcke“ wurde der schwierige Kampf gegen die Flammen zu einer Nachtschicht. Insgesamt rund 50 Feuerwehrmänner und -frauen der Löschzüge Oberbrügge-Ehringhausen und Stadtmitte waren zur Heerstraße ausgerückt. Hinzu kamen elf weitere Wehrleute von der Löschgruppe Bommert, die für ein Atemschutzzelt sorgten, und die Besatzung des Drehleiterwagens, der aus Brügge angefordert worden war.
Nach und nach rückten die Männer und Frauen von Feuerwehr und THW ab, während „Blauröcke“ vom Löschzug Oberbrügge-Ehringhausen Brandwache hielten – bis gegen 10 Uhr. Etwa drei Stunden später musste die Feuerwehr erneut zur Brandruine – das Gebäude kann vermutlich nur noch abgerissen werden – , da es doch wohl noch ein Brandnest gab, das sich wieder entzündet hatte. Wie hoch der Schaden ist, vermochte gestern niemand zu sagen, weil das Haus schon seit geraumer Zeit leer stand und offensichtlich unbewohnbar war.
Am Nachmittag ging ein Brandermittler der Polizei ins Haus, um nach der Ursache des Feuers zu forschen. Frühestens heute wird es Ergebnisse geben. ▪ Det Ruthmann
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