HALVER ▪ Eine Kooperation, von der alle Beteiligten profitieren sollen, wurde gestern in der Ganztagsschule besiegelt. „Dieser Vertrag zeigt unsere überaus gute Zusammenarbeit nun auch nach außen“, freute sich Schulleiter Heribert Müller. Unterzeichnet wurde ein Kooperationsvertrag zwischen der Ganztagsschule und den heimischen Wirtschaftsunternehmen Werner Turck und Märkisches Werk.

Mit der Unterschrift aller Beteiligten tritt der Kooperationsvertrag in Kraft. ▪
„Für uns ist dieser Vertrag ein Schritt in die Zukunft. Gute Nachwuchskräfte zu finden wird immer komplizierter“, erklärte Kerstin Willers, Personalleiterin beim Märkischen Werk. Markus Hildebrand, Ausbildungskoordinator der Firma Werner Turck, stimmt seiner Kollegin zu: „Wir müssen Partner finden, mit deren Hilfe wir unsere Unternehmen langfristig stärken können. Dies wird durch den demographischen Wandel zwingend notwendig.“ So müsse ein Unternehmen aktiv auf potenzielle Bewerber zugehen. „Gemeinsam beschäftigen unsere Unternehmen mehr als 1000 Mitarbeiter in Halver, dass weiß fast keiner der Jugendlichen“, erklärt Hildebrand.
Zudem seien einige Ausbildungsberufe den Schülern gar nicht bekannt, insbesondere was den gewerblichen Bereich betreffe. Peter Zensen, Berufswahl-Koordinator der Schule kennt das Problem. Kaum ein Schüler könne sich beispielsweise etwas unter dem Beruf des Zerspanungs- oder Verfahrensmechaniker vorstellen.



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