Von Ralf Stiftel ▪ Echoes Of Swing: Message from Mars (Echoes/media-arte). Das Quartett „Echoes Of Swing“ um den Bochumer Saxophonisten Chris Hopkins hat schon viele Preise eingeheimst. Für das Vorgängeralbum „Jokers In The Pack“ gab‘s sogar einen „Grand Prix du Disque“ in Paris als bestes internationales Album des Jahres. Die Band tourt regelmäßig international. Und die neue Platte ist wieder vorzüglich. Man glaubt es ja kaum, so sehr ist traditioneller Jazz mit bierseliger Kneipenmusik verknüpft.

Hopkins, Trompeter Colin Dawson, Pianist Bernd Lhotzky und Schlagzeuger Oliver Mewes aber nehmen den Swing als Kunstform ernst und interpretieren ihn lustvoll, aber auch mit der Seriösität, die Ensembles Alter Musik Barockkantaten angedeihen lassen. Und so klingen Titel wie „Message from Mars“ kein bisschen historisch-museal, sondern zeigen, welche Vielfalt das Swing-Genre heute bietet.
Und wenn Dawson auch noch singt wie bei Billie Holidays „Don‘t Explain“ und dabei mit kleiner Stimme ähnlich groß klingt wie Chet Baker, dann ist der Genuss perfekt. Der nächste Preis kommt bestimmt!
Quelle: wa.de


Empfehlen Sie diesen Artikel Ihren Freunden und Bekannten!
Bitte berichtigen Sie oben aufgeführte Fehler und klicken danach noch einmal auf den Absenden Button.
Bitte setzen Sie sich mit der technischen Abteilung in Verbindung.
Nicht alle Aufgaben konnten abgearbeitet werden.