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Stiftung Warentest: Multivitaminsäfte im Test 

Multivitaminsäfte im Test: "Ein saftiger Flop"

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Berlin - „Multienttäuschend“ findet die Stiftung Warentest das Ergebnis ihres Tests von 22 Multivitaminsäften. Die Prüfer stellten gravierende Mängel fest. Dennoch gibt es drei Produkte, die überzeugen.

Obwohl viele Früchte auf den Produkten appetitlich locken, steckt nur selten vollwertiger Fruchtsaft in der Flasche oder Packung. Acht Multivitaminsäfte schneiden deshalb „ausreichend“ oder „mangelhaft“ ab.

Macht Müsli schlank? Die größten Diät-Lügen

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  • Lüge 1: Alkohol in Maßen - nicht in Massen wie auf dem Bild - macht nicht dick und macht gesund. Falsch, sagen Ernährungsexperten. Alkohol schadet der Gesundheit immer. Nur kleine Mengen reduzieren das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Lüge 2: Die Ananas-Diät. Einseitige Programme wie die Ananas-Diät werden von Fachleuten generell abgelehnt. Auch wenn sich möglicherweise in kurzer Zeit ein Gewichtsverlust einstellt - der Jojo-Effekt lässt nicht auf sich warten.
  • Lüge 3: Bio macht schlank. Bio-Produkte sind zwar gesund, dem Körpergewicht ist aber egal, ob der Apfel Bio ist oder nicht.
  • Lüge 3: Margarine ist besser als Butter. Dieses Pauschalurteil ist falsch. Vielmehr kommt es auf die Kombination bestimmter pflanzlicher und tierischer Fette an. Wichtig ist, auf den Konsum hochwertiger Pflanzenfette. Wer ansonsten Öl aus Raps, Walnuss, Soja oder Oliven zu sich nimmt, braucht sich die Butter nicht vom Brot stehlen lassen.
  • Lüge 4: Dünn lebt sichs gesünder als dick. Schlank ist nicht immer gesund und dick ist nicht immer krank. Ständige Diätkuren können genauso gesundheitsschädlich sein wie Dauer-Übergewicht. Wichtig: ein aktiver Alltag und eine ausgewogene Ernährung.
  • Lüge 5: Fast Food ist schlecht. Es kommt nicht auf das "Fast Food" im Sinne von schnellen Snacks an. Wichtig ist nur, was gesnackt wird: Pommes oder ein Apfel zwischendurch.
  • Lüge 6: Fleisch braucht der Mensch. Diese Ernährungs-Lüge ist falsch, der Körper kommt auch ohne Fleisch aus - vorausgesetzt, er erhält Eiweiß oder das Vitamin B12 über andere Produkte wie Eier, Milch und Fisch.
  • Lüge 7: Ohne Frühstück nimmt sich´s leichter ab. Im Gegenteil: Wer ausgiebig frühstückt, verspürt über den Tag verteilt seltener Heißhunger.
  • Lüge 8: Kartoffeln machen dick. Stimmt nicht. Vielmehr machen Kartoffeln satt und sind gesund, weil sie gekocht sehr fettarm sind. Aber: Hände weg von fettigen Bratkartoffeln oder Kroketten. Das sind logischerweise Kalorienbomben.
  • Lüge 9: Die Atkins-Diät. Die besagt: Alles ist erlaubt, was in anderen Fastenkuren verboten ist: Nüsse, Sauerrahm, Käse, Eier mit Schinken und butter, riesige Steaks mit Sauce Béarnaise. Gesundheitsexperten warnen vor verheerenden Folgen der Atkins-Lehre.
  • Lüge 10: Suppenkuren machen schlank. Wie viele einseitige Diäten helfen diverse Suppenkuren nur sehr kurzfristig bei der Gewichtsabnahme. Experten raten ab.
  • Lüge 11: Ähnliches gilt bei Entschlackungs-Kuren mit Tee. Experten sagen: "Giftstoffe muss der Körper jeden Tag loswerden - auch ohne Kur." Dass das Ausscheiden von Giftstoffen mit Heilfasten besser funktioniert, sei nicht nachgewiesen.
  • Lüge 12: Weight-Watchers. Hier wird zwar auf eine ausgewogene Ernährung Wert gelegt. So wird der Körper nicht belastet - ob der Fastende aber dauerhaft abnimmt, sei fraglich, so Experten. Eine dauerhafte Ernährungsumstellung ist das A und O.
  • Lüge 13: „Fünf mal Obst und Gemüse“.
  • Lüge 14: „0,1 Prozent Fett“-Produkte machen schlank. Falsch: Enthält der Joghurt viel Zucker, nützt das reduzierte Fett wenig. Auch die Aufschrift „Diät“ bringt nichts sondern nützt meist nur dem Geldbeutel der Hersteller. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat im vergangenen Jahr 15 Diätlebensmittel getestet. Das Ergebnis: Alle waren fett- und kalorienreicher als vergleichbare normale Produkte.
  • Lüge 15: Vitamine kann man nie genug essen.

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Oft fehlen den aus Konzentrat rückverdünnten Säften die erforderlichen Rückverdünnungsaromen. „Fruchtsaft“ darf es dann nicht heißen. Von den exotischen Früchten werden häufig nur geringste Mengen verarbeitet. Umso großzügiger setzen die Hersteller dagegen synthetische Vitamine zu: Mitunter sind dreimal so hohe Vitaminmengen enthalten, wie auf dem Etikett steht.

Der Verbraucher kann sich auf die deklarierten Angaben deshalb kaum verlassen. Wer also zusätzlich über andere Lebensmittel Vitamine aufnimmt, sollte nicht mehr als ein Glas Multivitaminsaft pro Tag trinken. Als Durstlöscher eignen sich diese Säfte nicht.

Lebensmittelmythen - Hätten Sie's gewusst?

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Unter den 22 getesteten Säften überzeugten nur drei. Klarer Testsieger war der mit 3,99 Euro pro Liter recht teure, „sehr gute“ 11 plus 11 von Rabenhorst. Auf den Plätzen zwei und drei landeten die „guten“ Amecke intense Multivitamin für 1,69 Euro und Fruchtstern Multivitaminsaft von Netto Marken-Discount für nur 95 Cent pro Liter.

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