Berlin - Der Schwarzen Witwe will niemand gerne begegnen. Doch es könnte sein, dass sie sich bald auf den Weg nach Deutschland macht. Andere gebietsfremde Arten haben sich hier längst eingelebt.

© Senckenberg/Dr. Ambros Hängggi (Naturhistorisches Museum Basel)
Diese beiden neu eingewanderten Spinnenarten sind harmlos
Noch gibt es keinen Grund zur Sorge. In Deutschland ist die Schwarze Witwe so gut wie nie anzutreffen. Doch die Klimabedingungen in Deutschland nähern sich durch die globale Erwärmung immer mehr denen des Mittelmeerraums an. So fühlen sich auch die von dort stammenden Arten hier immer wohler.
Bereits gut eingelebt haben sich zwei ungefährliche Spinnenarten aus dem Mittelmeerraum: Die Zitterspinne Holocnemus pluchei stammt und die Kräuseljagdspinne Zoropsis spinimana. Sie reisten wohl als blinde Passagiere mithilfe von Bussen oder LKW nach Deutschland.
Doch viele gebietsfremde Arten kommen nicht durch Zufall nach Deutschland. So wie etwa der Asiatische Marienkäfer, der mittlerweile häufiger zu sehen sind als der heimische Siebenpunkt-Marienkäfer. Die Asiatischen Marienkäfer sollten eigentlich nur in Gewächshäusern Schädlinge fressen - gelangten aber in die Freiheit und verbreiteten sich. Auch der Amerikanischer Nerz ist aus der Gefangenschaft entwischt. Ursprünglich wurder er als Pelztier eingeführt.
sr



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