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Email-Adressen waren für alle einsichtbar

Datenpanne bei Facebook

131.03.10|Computer & Wissen|Computer & Wissen|
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Artikel: Datenpanne bei Facebook

Datenpanne beim sozialen Netzwerk Facebook: Wie mehrere US-Portale und Twitter-Nutzer berichten, ist es am Dienstagabend zu einem Ausfall der Privacy-Konfiguration auf Facebook gekommen.

Rund eine halbe Stunde lang waren daraufhin die E-Mail-Adressen einiger, wenn nicht aller Mitglieder auf ihren Profilen für Dritte einsehbar. Eine Userin schreibt: „Ich kann es verdammt noch mal nicht glauben. Die Mail-Adressen von jedem werden seit mindestens 30 Minuten öffentlich eingeblendet. Ich habe versucht, in meinem Account die Mail zu entfernen, weil ich ein Problem mit einem irren Stalker habe. Doch ich konnte es nicht. Gott, ich hasse Facebook. Wann werden sie jemals lernen?“

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Facebook hat sich bisher nicht geäußert – weder auf der Facebook Security-Seite noch auf der eigenen Pinnwand. Im Dezember hatte sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg in einem Brief an die Facebook-Gemeinde gewandt und erklärt, dass man den Wünschen hinsichtlich eines besseren Privatsphäreneinstellung nachkomme.

Konkret ging es darum, dass jeder Nutzer ganz genau einstellen kann, welcher Teil seines Profils für wen sichtbar wird. Zudem sollten die Einstellungen allgemein vereinfacht werden. (tat)

So schützen Sie sich

Nicht alles gehört ins Netz: Halten Sie sich bei der Angabe persönlicher Daten wie Adresse und Telefonnummer zurück. Achten Sie bei der Profileinstellung darauf, wer Bilder und Kontaktdaten sehen darf. Richten Sie sich eine E-Mail-Adresse nur für
Netzwerke und ähnliches ein.

Freunde auswählen: Nehmen Sie nicht jede Kontaktanfrage an. Kriminelle könnten so Ihre persönlichen Angaben ausspionieren.

Sicheres Passwort: Beliebt aber unsicher sind Passwörter wie „123456“ oder der eigene Name. Besser ist eine Kombination aus Buchstaben und Ziffern, mindesten sechs Zeichen lang, so wie 1hb904tm. Nicht das gleiche Passwort für alle Netz-Anwendungen verwenden.

Vertraulich bleiben: Offenbaren Sie keine vertraulichen Details über Ihre Arbeit oder Ihren Arbeitgeber. Wenn Sie mit Ihrem Chef in einem Netzwerk befreundet sind, sollten Sie sich genau überlegen, was Sie über Ihre Freizeit preisgeben.

Kontrolle: Geben Sie bei Google regelmäßig ihren vollständigen Namen in Anführungszeichen ein und kontrollieren, was Sie über sich selbst finden. (hco)

Ratgeber: So schützen Sie sich im Internet

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