Gehweg an der Lisztstraße bleibt ohne Absicherung

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Freie Sicht an der Einmündung von der Lisztstraße auf den Verbindungsweg zur Wagnerstraße: Am Donnerstagvormittag war dort kein Pkw falsch abgestellt.

Lüdenscheid - CDU-Chef Oliver Fröhling hatte vorgeschlagen, einen von Kindern genutzten Verbindungsweg zwischen Liszt- und Wagnerstraße mit Pfosten zu sichern. Dadurch hätte er verhindern wollen, dass der Bereich wegen falsch abgestellter Autos unübersichtlich bleibt. Die Verwaltung plant etwas anderes.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Oliver Fröhling hatte in einer Ratssitzung am 4. Juli die Anfrage gestellt, ob der Verbindungsweg zwischen der Lisztstraße (gegenüber der Hausnummer 16) und der Wagnerstraße zur Sicherheit von Schul- und Kindergarten-Kindern durch Pfosten abgesichert werden könne.

Die Pfosten hätten nach Fröhlings Vorstellung verhindert, dass Autofahrer den Bereich zuparken, und zu einer besser überblickbaren Verkehrssituation geführt (wir berichteten).

Überwachung statt Pfosten

In der Sitzung am Montag gab es schließlich die Antwort: Es wird keine Pfosten geben. Stattdessen soll der Fachdienst Sicherheit und Ordnung die Stelle überwachen, damit dort keine Pkw mehr abgestellt werden.

Die Lisztstraße befinde sich in einer Tempo-30-Zone und der vorhandene Gehweg sei durch den abgesenkten Bord gut sichtbar, heißt es in der Begründung.

Und weiter: „Hier ist es laut Straßenverkehrsordnung nicht zulässig, sein Fahrzeug abzustellen.“

Hintergrund: Gefahr für Kinder auf dem Schulweg

Fröhling hatte in seiner Anfrage betont, dass der Verbindungsweg häufig von Kindern auf dem Schulweg frequentiert werde. „Kinder, die die Straße überqueren wollen, können die Fahrbahn nicht einsehen, und auch Fahrzeugführer erkennen die kleinen Kinder zu spät“, hieß es.

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