Zentrale Maifeier: „Zeit für mehr Solidarität“

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Die zentrale Maifeier des DGB auf dem Rathausplatz stieß trotz des kalten Wetters wieder auf großes Interesse.

Lüdenscheid - Der Kampf gegen die „soziale Kälte“ in Deutschland sowie gegen Rechtsextremismus und Intoleranz, der Appell für mehr Solidarität und nicht zuletzt der Tarifabschluss für die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst – die Themen bei der zentralen Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) im Märkischen Kreis waren auch in diesem Jahr vielfältig.

Und die Veranstaltung zog einmal mehr mehrere hundert Menschen auf den Rathausplatz, die neben den verschiedenen Reden auch ein buntes Programm für Jung und Alt bot.

DGB-Maifeier 2016

Bereits zum Start der Demonstration am Lüdenscheider Kreishaus hatten sich etwa 400 Teilnehmer versammelt und zogen – bei zwar kaltem, aber immerhin trockenem Wetter – zum Sauerfeld durch die Wilhelmstraße bis zum Rathausplatz. Hauptredner dort war Torsten Kasubke, 2. Bevollmächtigter der IG Metall im Märkischen Kreis. Er freute sich über das eindrucksvolle Zeichen jener, die gestern dem Aufruf des DGB deutschlandweit gefolgt waren, und forderte sie auf, gemeinsam gegen die soziale Kälte vorzugehen. „Wir wollen eine solidarische Gesellschaft, Rechtsextremismus und Intoleranz haben hier keinen Platz.“ Zugleich sagte er den Arbeitgebern der Metall- und Elektroindustrie den Kampf und damit Warnstreiks an: „Das Angebot der Arbeitgeber war eine Provokation! Wir holen uns unseren gerechten Anteil.“ Ganz aktuell berichtete schließlich Verdi-Sekretärin Ingrid Remmers über den Tarifabschluss für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst, der zwar ein Kompromiss sei, aber dennoch für ein „echtes Plus in den Portmonees der Beschäftigten“ sorge.

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