70. Geburtstag: Anlage immer wieder ausgezeichnet

Wehberger Kleingärtner feiern mit ihren Gästen

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Vorsitzende Kerstin Nordengrün bedankt sich bei Dieter Wolf (Mitte) für sein Engagement.

Lüdenscheid  -  Allen Grund zum Feiern hatten am Samstag die Kleingärtner vom Wehberg und ihre Gäste.

Anlässlich des 70. Geburtstag ihres Vereins (wir berichteten) trafen sie sich am Nachmittag zum gemütlichen Fest rund um das Vereinsheim. Zu den Gratulanten zählten unter anderem Bürgermeister Dieter Dzewas und Heinrich Pickl, Vorsitzender des Bezirksverband Lüdenscheid der Kleingärtner.

Letzterer dankte allen Mitgliedern für ihren Einsatz, der dazu beitrage, dass die Wehberger Anlage bei der jährlichen Auszeichnung der Lüdenscheider Kleingärten immer zu den schönsten zähle. Dzewas erinnerte daran, dass in der Gründungszeit des Vereins die Nutzgärten wesentlich für die Lebensmittelversorgung waren. Heute könnten die Kleingärtner einen Beitrag dazu leisten, zum Beispiel Kindern zu vermitteln, wo Lebensmittel eigentlich herkommen. Das Vereinsheim wiederum stehe für die typische bescheidene Bauweise der Sauerländer – es fing mit einem kleineren Gebäude an, das mindestens zwei Anbauten erhielt.

Die Vorsitzende Kerstin Nordengrün ging kurz auf die Geschichte der Anlage und des Vereins ein und erinnerte an die schwierige Aufbauzeit nach dem Zweiten Weltkrieg: „Kleingärtner und Siedler können alles gebrauchen“, sei die Devise gewesen. Repräsentativ für alle Mitglieder, die sich heute und auch in der Vergangenheit um die Kleingärten am Wehberg besonders verdient gemacht haben, dankte sie dem langjährigen Vorstandsmitglied Dieter Wolf, der seit vielen Jahren an allen möglichen Stellen tatkräftig mit anpackt. Stellvertretend für die langjährigen Mitglieder nannte sie Helga und Dieter Sieverling, die seit 46 Jahren ihren Garten pflegen.

Bei der Feier ging es vor allem, um das Beisammensein. Für die Kinder war auf dem Spielplatz zusätzlich eine Hüpfburg aufgebaut und ein Luftballon-Wettbewerb war geplant. Die Tanzgruppe „Die Nussknacker“, die eng mit der Schreberjugend verbunden ist, trug mit einigen Tänzen zum Programm des Nachmittags bei.

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