Behinderungen bei den Behörden, Verspätungen im Busverkehr

Warnstreik und verspätetes Gastspiel des Winters in Lüdenscheid

Unter anderen war das Bürgerbüro im Kreishaus am Mittwoch von dem eintägigen Warnstreik im Öffentlichen Dienst betroffen.

Lüdenscheid - Eine Kombination aus Warnstreik und verspätetem Wintergastspiel sorgte am Mittwoch für einen ruckeligen Start in den Tag.

Während nach Angaben der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi gut 300 Beschäftigte aus dem Märkischen Kreis die Arbeit niederlegten und sich vom Kreishaus aus in sechs Bussen auf den Weg zur Kundgebung nach Dortmund begaben, kam es im Busverkehr durch den Schneefall und glatte Straßen zu 20-minütigen Verspätungen. 

Gegen 10.30 Uhr gab die Märkische Verkehrsgesellschaft (MVG) auf ihrer Homepage Entwarnung: „Zurzeit keine unerwarteten Behinderungen bzw. akute Ausfälle.“

Trotz der schwierigen Witterungsbedingungen vermeldet Polizeisprecher Dietmar Boronowski nur einen wetterbedingten Unfall mit Sachschaden auf der Worthstraße. „Ganze sechs waren es im Märkischen Kreis. Dafür, dass natürlich schon viele mit Sommerreifen unterwegs sind, ist das eine sehr gute Quote.“

Der Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb Lüdenscheid (STL) war mit einigen Streuwagen unterwegs: „Der Spuk begann gegen 6 und war um 9.30 Uhr vorbei“, sagte der stellvertretende Werkleiter Andreas Fritz. Der Warnstreik habe keine Auswirkungen gezeigt, auch nicht auf die Abfallentsorgung. „Bei der Reinigung sind wir ein wenig in Verzug gekommen.“

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