Wave-Band Rroyce stellt Video aus Lüdenscheid nicht vor

Rroyce stellte in Bochum-Langendreer das Album „Karoshi“ vor. - Fotos: Othlinghaus

Lüdenscheid - Es wurde viel schwarz getragen im Studio 108 des Bahnhofs Bochum-Langendreer – die Pop- und Wave-Band Rroyce stellte an diesem Abend ihren zweiten Longplayer „Karoshi“ vor. Eigentlich sollte an diesem Abend neben dem Album auch das Video zum Song „I Like You When You Lie“ gezeigt werden, das auf dem Gelände der AVL Autoverwertung in Lüdenscheid gedreht wurde.

An der Dammstraße zertrümmerten die Musiker kamera-tauglich ein Auto mit dem Vorschlaghammer. Gepflegt und in blaue Anzüge gekleidet war das Trio zu Gast, gemeinsam mit einem Team der Oberhausener Videoproduktionsfirma „Tiefgang“. 

Bei dem vierstündigen Dreh war sogar im Innenraum des Wagens eine Kamera installiert, die eine mit dem Hammer zum Bersten gebrachte Seitenscheibe effektvoll von innen filmte.

Die Band präsentierte das Werk im Rahmen der Veranstaltung aber wider Erwarten noch nicht, verspricht aber die baldige Veröffentlichung auf den einschlägigen Plattformen, insbesondere Youtube, in den nächsten Tagen. Wer also gespannt auf das Video gewartet hatte, muss sich nun noch ein wenig gedulden.

Dafür bekamen die Fans jedoch einen mehr als dreistündigen Konzertabend geboten. Zunächst trat das Dortmunder Trio, bestehend aus Carsten Kriegler (Gesang), Kay Lippka (Keyboard) und André Lelittko (Gitarre, Bass) als sein eigener Support auf. „Warum?“, fragte Frontmann Kriegler zu Beginn des Gigs. „Weil wir es können“, lieferte er die Antwort gleich mit. Der zweite Teil des umfangreichen Programms widmete sich dann ganz der neuen Scheibe „Karoshi“, die auf Elektronik-Beats und einen satten Sound setzt.

Die eingängigen Songs des Trios wirkten bei dieser ersten Live-Präsentation in Bochum bereits wie alte Bekannte.

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