Turbo-Schnecken freuen sich über Finanzspritze

Professor Dr. Berthold Stötzel (2.v.l.) von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übergab gestern symbolisch der Turboschnecken-Vorsitzenden Brigitte Klein 100 000 Euro für die Dachsanierung des ehemaligen Hesse & Jäger-Komplexes. Weitere Vertreter des Vereins sowie der Stadt, des Architekturbüros HWR sowie von NordWestLotto waren ebenfalls zugegen.

LÜDENSCHEID ▪ Anfang 2013 soll das Schneckenhaus der Turbo-Schnecken im ehemaligen Hesse &  Jäger-Komplex seinen Betrieb aufnehmen.

Bis dahin ist bekanntermaßen noch viel zu tun, um das marode Industriedenkmal wieder in Schuss zu bringen. Am Donnerstag freuten sich daher die Turbo-Schnecken Vorsitzende Brigitte Klein und ihre Stellvertreter Kerstin Mlitz und Björn Diergardt sowie Projektplaner Ernst Uhing über den Besuch von Professor Berthold Stötzel. Der Ortskurator Siegen der Deutschen Stiftung für Denkmalschutz übergab symbolisch 100 000 Euro an die Vereinsverantwortlichen. Das Geld soll in die Dachsanierung gesteckt werden. Die Stiftung wurde vor 25 Jahren gegründet und verstehe sich als kulturelles Gedächtnis, betonte Stötzel.

Gekommen war auch Karin Saatröwe, Bezirksleiterin der Westdeutschen Lotterie GmbH. Denn letztlich kommt das Geld aus Einnahmen der Glücksspirale, von denen allein im vergangenen Jahr zweckgebunden 3,7 Milliarden Euro in den Denkmalschutz flossen, erklärte Saat- röwe. Zum Ortstermin waren auch Gunnar Ramsfjell und sein Team vom Architekturbüro HWR erschienen sowie Bürgermeister Dieter Dzewas und Kulturamtsleiter Stefan Frenz. Ramsfjell zeigte sich überzeugt, dass das Schneckenhaus nach der Fertigstellung Strahlkraft weit über Lüdenscheid hinaus haben werde. Dzewas lobte das gesamte Projekt, das dem Denkmalschutz mit der zeitgemäßen Nutzung einen besondere Stellenwert verleihe.

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