Tanz in den Mai an sechs verschiedenen Standorten lockt die Lüdenscheider in die Stadt und stößt auf große Resonanz

Stimmung gut, Bands gut, alles gut

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„Funcascade“, im Lönneberga.

Lüdenscheid - Beste Stimmung, gut aufgelegte Bands und volle Kneipen: Der Tanz in den Mai an sechs verschiedenen Standorten stieß auf große Resonanz.

Gewohnt voll war es in der Altdeutschen Bierstube, zumal hier die beliebte Formation C.a.t. Lucky Frogs mit ihrem Frontmann Christian Teske auf der Bühne stand. Getanzt werden konnte hier schon allein aus Platzgründen zwar nicht, doch gute Laune kam mit dem abwechslungsreichen Cover-Rock der Combo allemal auf. In ihrem Repertoire hat die Band sowohl Rock-Klassiker als auch zahlreiche aktuelle Hits, so dass bei der bunten Mischung für jeden das richtige dabei war. Unterstützt von den Musikern Dete Maerschalk (Harp, Gesang), Mike Jordan (Bass), Stephan Masloff (Schlagzeug, Gesang), Olaf Essing (Gitarre, Mandoline, Gesang) und Jan Exner (Keyboard, Piano) sorgte Christian Teske unter anderem mit eingängigen Songs wie „I Come In Peace“ (Joe Cocker), „Baby You Can Drive My Car“ (Beatles) und „Born This Way“ von Lady Gaga für Stimmung.

Global Beat, die im Saal der Gaststätte Dahlmann zu sehen waren, sind ebenfalls für solide gespielte Cover-Rock-Songs bekannt, und auch hier war der Zulauf an diesem Abend sehr groß. Dennoch war vor der Bühne noch genügend Platz für diejenigen, die zur Musik der Truppe ausgelassen tanzen und feiern wollten. Im umfangreichen Repertoire der Musiker befinden sich Stücke von illustren Künstlern wie Bon Jovi, Bryan Adams, Van Halen, Pince und Phil Collins, aber auch deutschsprachige Titel von Jan Delay oder den Toten Hosen dürfen nicht fehlen. Neben Sänger Raphael Romano rockten an diesem Abend Gerd König (Gitarre, Gesang), Christoph Hoch (Keyboard, Gesang), Michael Schütz (Bass) und Michael Schwarzer (Schlagzeug) den Dahlmann-Saal. Auf überzeugende Weise brachten die Musiker Pop und Rock der Extraklasse wie zum Beispiel Robbie Willams’ Hit „Let Me Entertain You“, Queens „Another One Bites The Dust“ oder auch den Soul-Klassiker „Dancing On The Ceiling“ von Lionel Richie zu Gehör.

Tanz in den Mai 2016

Immer wieder faszinierend, wie viele Menschen doch ins kleine Lönneberga in der Oberstadt passen, wenn es drauf ankommt. Eigentlich war der Besucher immer wieder geneigt, zu denken, dass beim Auftritt des Duos „Funcascade“, bestehend aus Tlako Mokgadi (Gesang, Gitarre) und Ulrike Wagner (Gesang) nun nicht mehr Menschen in die kleine Bar passen, doch es ging immer noch ein bisschen mehr. Wie gewohnt brachte das überbordende Temperament, gepaart mit der Freude an der Musik, die bei dem Sänger und Musiker aus Altena bei jedem Song spürbar wird, das Publikum in Feierlaune und sorgte dafür, dass bei ohnehin schon fetzigen Krachern wie „Türlich, Türlich“ von Das Bo oder Eurodance-Klassikern wie „What Is Love“ von Haddaway ausgelassen Party gemacht wurde, sofern es die Enge zuließ und die Schultern eingezogen blieben.

„Honigmut“, das Duo Melina Fuhrmann und Nando Andreas zog mit eigenen Liedern und gecoverten Songs die Zuhörerschaft im „Eigenart“ in Bann, Spannend wurde es mit der Verstärkung durch Daniel Koruma (Gesang), Rudolf F. Nauhauser (Saxophon) und Patrick Honzig (Cajón). Die Folge: Mehrstimmiger Gesang, eine Menge Spaß und Drive. Wermutstropfen: Die Cajón überdeckte Gesang und Sax. Singer Songwriter Max Buskohl ließ sich auch noch vernehmen. Ein Abend der Stimmen: Fuhrmann und Buskohl zeigten guten Ausdruck, der rappende Koruma war umwerfend gut.

Das Akustik-Duo „Dos Hombres“, Jörg Reuter (Gesang, Gitarre) und Detlef Poschmann (Gitarre) versorgte die Gäste im „Reidemeister“ mit Hits jeglicher Couleur.

Die „Neue Heimat“ wurde an diesem Abend zur Bühne für Scottish und Irish Pub Songs. Paddy Gee und Joe Klein setzten auf kraftvolle, erdige Lieder und rauen Gesang. - bot/usc

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