Erster Einsatz beim Stadtfest

STL stellt neuen Toilettenwagen vor

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Andreas Fritz, Jörg Bender und Frank Wiemer (von links) stellten den neuen Toilettenwagen auf dem STL-Gelände vor.

Lüdenscheid - Ein stilles Örtchen wird es wohl ganz und gar nicht sein, wenn der neue Toilettenwagen des Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetriebs (STL) während des Stadtfests mitten im Trubel zum ersten Mal im Einsatz ist – doch zumindest ein etwas komfortableres als herkömmliche Toilettenwagen.

Den neuen Wagen stellten am Donnerstag Andreas Fritz, stellvertretender STL-Werkleiter, Frank Wiemer, Bereichsleiter Straßenreinigung, Abfallentsorgung und Winterdienst, sowie Jörg Bender, Vorarbeiter Handrreinigung, vor.

„Der Wagen ist niedriger und die Treppe breiter als bei den alten Bauwagen“, sagte Wiemer. Auch dadurch, dass die drei Stufen geschlossen seien, vermittle die Treppe dem Nutzer ein sichereres Gefühl beim Ein- und Aussteigen. Über den gemeinsamen Aufgang sind sowohl Damen- als auch Herrentoiletten erreichbar. Drei WC-Kabinen stehen im linken Teil des Wagens für Frauen bereit. Im rechten Teil gibt’s für die Männer eine Toilettenkabine sowie vier Urinale.

Eine moderne Gestaltung macht den Wagen aus

Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern gibt’s zwei Waschbecken, und die Wasserhähne sind – wie die Toilettenspülungen – berührungsfrei, also per Sensortechnik zu bedienen. Hinzu kommen große Spiegel und Papiertücher zum Händeabtrocknen.

Für einen Toilettenwagen außergewöhnlich und auf dem neuesten Stand der Technik sei die Ausstattung, sagen die STL-Mitarbeiter. „Der Wagen ist pflegeleicht angelegt, was die Hygiene erleichtert“, sagte Wiemer. Und Fritz ergänzte: „Der Boden ist gegossen und es sind Hänge-WCs, so dass man drunter her wischen kann. Und beleuchtet ist der Wagen mit LEDs.“

Beim Stadtfest soll der Wagen, falls er mit seinen 7,30 Metern Länge und 2,30 Metern Breite nicht zu groß ist, an der großen Kurve der Knapper Straße (Höhe Hirsch-Apotheke) stehen. An diesem Wochenende wird eine Heizung angesichts des warmen Wetters wohl nicht nötig sein, dennoch gibt es sie für kalte Wintertage – „genauso wie eine fünf Zentimeter dicke Isolierwand“, so Wiemer.

Kostenpunkt für die Anschaffung: 26.000 Euro. Man rechne damit, dass der Wagen mehrere Jahrzehnte in Benutzung sein wird – und durch Vermietungen den Betrag schnell wieder einbringt.

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