Arbeiten dauern mehrere Wochen

Der Brückenschlag zur Phänomenta naht

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[Update, 16.30 Uhr] Lüdenscheid - Schon in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch war am Bahnhof Präzisionsarbeit gefragt, als der Brückenbogen auf Böcke gehievt wurde. Am Tag machten sich Mitarbeiter der Firma Heinrich Rohlfing GmbH daran, weitere Elemente der Brücke anzuschweißen. Der lang erwartete Brückenschlag von Fachhochschule und Deutschem Lichtinstitut (DIAL) zur Phänomenta nimmt Formen an.

Der nächtliche Einsatz war erforderlich, um den Zugverkehr nicht zu gefährden. Gestern fuhren die Züge bereits unter dem Bogen durch. Auch wenn dies erst einmal die vorbereitenden Arbeiten sind, konnte sich der Betrachter schon einmal ein Bild davon machen, wie das Kernstück des Projekts „Denkfabrik“ künftig das Bild des Bahnhofs und des Wissenschaftszentrums prägen wird.

Ein Mitarbeiter der Firma Rohlfing skizzierte den weiteren Ablauf, der sich noch über einige Wochen hinziehen wird. Am Montag werde der komplette Aufbau vermessen und – wenn nötig – nachnivelliert. Danach folge der Anbau der Treppe, die bereits auf dem Gelände abgelegt ist, sowie des Geländers.

Noch kein Abschlusstermin

Auf einen genauen Abschlusstermin konnte und wollte sich André Westermann, Projektleiter der „Denkfabrik“, am Mittwoch nicht festlegen. „Sicherlich haben alle Beteiligten ein Interesse daran, dass die Brücke bald fertig und begehbar ist. Aber bei der Abnahme müssen schließlich auch alle grünes Licht geben. Immerhin sind mit der Deutschen Bahn, der Stadt als Bauherr, den Planern und dem ausführenden Unternehmen vier Parteien im Boot.“ Es bleibt also noch spannend.

Baubeginn der Phänomenta-Brücke - Teil 1 

Baubeginn der Phänomenta-Brücke - Teil 2

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