Stadtfest-Plätze und -Regeln

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Stadtfest-Organisator Dierk Gelhausen (rechts) gab mit der Bekanntgabe der Standpositionen den Startschuss: Die Zeit bis zum Stadtfest vergeht jetzt schnell.

Lüdenscheid - Routine wird’s nicht, auch nicht beim 40. Mal: Wenn der Geschichts- und Heimatverein (GHV) für den 10./ 11. September zum Stadtfest lädt, gelten Regeln, die selbst alte Hasen nicht immer beachten.

Vereinsvertreter nutzen daher bei der Standplan-Vorstellung im Bürgerforum die Gelegenheit, um Fragen zu stellen, Klarheit zu schaffen. Stadtfest-Organisator Dierk Gelhausen sprach seinerseits ein paar Stichworte an.

Über die Jahre habe man einen gewissen Hang zum Gigantismus festgestellt, sagte er beispielsweise. Wenn viele Stände immer etwas größer würden, dann passe es irgendwann nicht mehr. Daher bat er um Selbstbeschränkung und verwies auf den Standplan mit genauen Größenangaben und abgestimmten Rettungswege-Maßen. Details zum Auf- und Abbau inklusive der Zeiten und der Anschlussmöglichkeiten würden per Post im August verschickt – „sofern die Standgelder eingegangen sind“. Wer also keine Post bekommt, müsste seinen Zahlungsverkehr prüfen.

Zudem habe man nach erheblichen Problemen im Vorjahr in die Strom-Infrastruktur investiert, „so dass alle vernünftig an Strom herankommen“. An die Standvertreter appellierte er, technisch einwandfreie Gerätemitzubringen; das gilt auch für Feuerlöscher.

Beim Auf- und Abbau Rücksicht zu nehmen, sei selbstverständlich. Sonntags soll der Standbetrieb bis 18 Uhr gewährleistet sein, auch, weil bis dahin das Bühnenprogramm läuft. Apropos Bühne: Etwas Unruhe entstand nach der Ankündigung von Veränderungen auf der unteren Bühne vor Hulda. Dort mache schon jetzt nicht nur ein Verein Minus, weil es die meisten Stadtfest-Gäste Richtung Hauptbühne ziehe, hieß es. Das Programm dort werde nicht weniger attraktiv durch einen anderen Veranstalter, versprach Gelhausen. Der GHV sei selbst ein Verein und dürfe nicht ins Minus geraten. Weiteres Thema: „Wer Müll verursacht, soll auch so ehrlich sein, dass er ihn bezahlt“, sagte Gelhausen aus gegebenem Anlass. Im Vorjahr habe tatsächlich ein Verein sein Frittenfett in einem Mülleimer entsorgt und so einen Schaden von mehreren tausend Euro verursacht.

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