Sozialdemokraten haben gemeinsam 20-seitiges Handlungskonzept erarbeitet

SPD will „Eine Stadt für alle“

+
Gordan Dudas, Sebastian Wagemeyer, Fabian Ferber und Jens Voß (von links) stellten „Eine Stadt für alle“ vor.

Lüdenscheid - „Wir erheben trotz enger Spielräume den Gestaltungsanspruch für diese Stadt“, sagt SPD-Ortsverbandsvorsitzender Gordan Dudas selbstbewusst. Die Sozialdemokraten dokumentieren dies in einem gut 20-seitigen Handlungskonzept mit dem Titel „Eine Stadt für alle“.

Die Herausforderungen seien groß. Dudas nennt den demografischen Wandel, das Haushaltssicherungskonzept und die Flüchtlingssituation. In die Erarbeitung des SPD-Programms wurden alle Mitglieder einbezogen. Während einer Sitzung im November wurden Ideen gesammelt. Sebastian Wagemeyer und Fabian Ferber übernahmen federführend die Bündelung der Ideen und stellten auf dieser Basis das Konzept zusammen. Auf der Delegiertenkonferenz am Mittwochabend wurde es einstimmig verabschiedet.

„Jetzt beginnt die Umsetzungsphase“, betonte Dudas. Dazu gehörten Arbeitsaufträge an die Mitglieder, an die Fraktion und die Einbeziehung aller gesellschaftlichen Gruppen. „Es ist ein Papier, das weiter offen ist für neue Ideen, das lebt und jederzeit inhaltlich ergänzt werden kann.“

Lesen Sie hier das SPD-Programm in voller Länge

Für die politische Umsetzung steht Fraktionschef Jens Voß: „In der Politik braucht man Mehrheiten, und wir werden uns in Kooperation mit den Ampelpartnern bemühen, unsere Vorstellungen in die Realität umzusetzen.“ Eine von vielen sei die Gründung weiterer Stadtteilkonferenzen, zum Beispiel am Buckesfeld, in Brüninghausen oder Wettringhof.

Sebastian Wagemeyer und Fabian Ferber hoben die Felder Arbeit, Wohnen und Bildung hervor, die von besonderer Bedeutung seien. Die Bedürfnisse der Menschen, die damit verbunden seien, wolle die SPD mit unterstützenden Ideen gerecht werden. „Das gilt für alle Menschen in unserer Stadt, nicht nur für die Flüchtlinge“, betonten alle. Aber natürlich ist die Flüchtlingsproblematik ein wichtiges Thema: „Es geht dabei nicht nur um die Integration der Menschen, sondern darüber hinaus auch um den Zusammenhalt unserer Gesellschaft“, heißt es in dem Konzept. Wichtig sei Transparenz, Sensibilisierung und das Bemühen um eine gute Nachbarschaft.

„Uns ist es wichtig, mit diesem Papier auch dem im Grundgesetz verankerten Gedanken ‘Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit’ gerecht zu werden“, betonte Fabian Ferber.

„Auch wenn der Spielraum für die Kommunen aufgrund der vielen finanziellen Belastungen durch Bund und Land sehr begrenzt wird, so wollen wir uns der Problemlage aber nicht einfach ergeben, sonder Perspektiven aufzeigen und Impulse geben“, unterstrich Gordan Dudas. „Wir wollen Antworten geben auf die Fragen der Bürger.“

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare