Sparkasse: Umbau des Kundenforums am Sauerfeld

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Klare Wege und mehr Diskretion sind wichtige Ziele für Sparkassenvorstand Markus Hacke (links) und Umbau-Leiter Volker Schmidt.

Lüdenscheid - Es sieht nicht so aus, aber es ist in die Jahre gekommen: Deshalb möchte die Sparkasse das Kundenforum ihrer Hauptstelle am Sauerfeld im laufenden Betrieb umbauen – für einen hohen sechsstelligen Betrag. Samstag geht’s los, bis Anfang Juli sollen die beiden Bauphasen dauern.

„Die Anforderungen haben sich geändert“, bringt es Sparkassenvorstand Markus Hacke auf den Punkt. Der Beratungsbedarf steige, die Service-Nachfrage sinke, gleichzeitig gewinne der SB-Bereich an Bedeutung. Mehr Diskretion bei den Gesprächen sei erforderlich, und der hohen Nachfrage nach Schließfächern soll eine neue große Tresoranlage mit rund 1000 Schließfächern Rechnung tragen. Die soll aber erst im dritten Quartal – vorbehaltlich der Genehmigung – unter dem Kundenforum entstehen. Über eine eigene Treppe im hinteren Bereich wird der Zugang ermöglicht.

Bereits 1998 hatten die Planungen für den Hauptstellenneubau begonnen, zwei Jahre später war das Kundenforum eröffnet worden. Somit sei auch das Kundenkonzept inzwischen fast zwanzig Jahre alt. Unter anderem die fortschreitende Digitalisierung habe viele alltägliche Prozesse verändert. Darauf wolle und müsse man nun reagieren, so Markus Hacke. Wichtiger Punkt bei allen neuen Wegen zum Geld im rund 800 Quadratmeter großen Forum: Für Veranstaltungen soll künftig sogar etwas mehr Fläche zur Verfügung stehen.

Die Kunden sollen vor allem eine klarere Struktur erkennen. Eine freistehende Servicetheke mit drei Plätzen in der Mitte des Forums, dahinter vier in sich geschlossene Beratungszimmer – eine Raum-in-Raum-Lösung statt der bisherigen offenen Beratungsplätze unter Segeln – sowie zwei Kassen im Blickfeld sollen die Orientierung erleichtern. Eine der beiden Kassen wird als sogenannte Diskretkasse angelegt, in der die Kunden sichtgeschützt auch mit größeren Beträgen hantieren können.

Nur der SB-Bereich vor der gläsernen Trennscheibe bleibt weitgehend unverändert, lediglich ein Block mit Briefschließfächern soll wegen sinkender Nachfrage abgebaut werden. Auch während des Umbaus ist der SB-Bereich rund um die Uhr geöffnet. Die Belastungen für die Kunden dürften sich in Grenzen halten, glauben Hacke und Schmidt. Wer trotzdem ausweichen möchte, könne den Autoschalter oder zum Beispiel die Zweigstelle am Rathausplatz nutzen.

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