Sondersitzung soll offene Fragen beantworten

+
Fachbereichsleiter Martin Bärwolf (2.v.li.) und Ausschussvorsitzender Björn Weiß (3.v.li.) im Gespräch. Links Fachdienstleiter Christian Vöcks, rechts Fachdienstleiter Hans Jürgen Badziura.

Lüdenscheid - Eine Sondersitzung zum Integrierten Handlungskonzept (IHK) Altstadt mit den Themen Musikschul-Neubau und dem bevorstehenden Neubau der Feuer- und Rettungswache soll offene Fragen beantworten. Das regte Björn Weiß (CDU) am Mittwoch in der Sitzung des Planungs- und Umweltausschusses an.

Hintergrund war eine Anfrage von Willi Denecke, Leiter des Lenkungskreises „Initiative 2020“, wie es gerade jetzt zu der Verquickung zwischen dem Neubau der Feuer- und Rettungswache und dem der Musikschule komme. Darüber gebe es kaum Informationen.

Einige, wenn auch noch nicht abschließende hatte Martin Bärwolf, Fachbereichsleiter Planen und Bauen. Nach Kontaktaufnahme mit den Fördermittelgebern, dem zuständigen Ministerium in Düsseldorf und der Bezirksregierung in Arnsberg, sei deutlich geworden, dass diese eine Änderung des IHK Altstadt kritisch sähen. Wie berichtet, hat die CDU sich dafür ausgesprochen, auf den Musikschul-Neubau am Staberg zu verzichten, am IHK Altstadt aber dennoch festzuhalten.

Grund der Fördermittel in Höhe von 80 Prozent sei es gewesen, dass das Altstadtkonzept als Fortsetzung des Regionale-Projekts „Denkfabrik“ konzipiert worden sei, erinnerte Bärwolf. „Nicht nur die technische Bildung, sondern die ganzheitliche Bildung mit den verschiedenen Angeboten in der Altstadt war der Ausgangspunkt für das IHK.“. Nehme man jetzt mit dem Neubau der Musikschule einen wesentlichen Punkt heraus, könne dies dazu führen, dass sich die Förderung um zehn Prozent und damit um rund 2,6 Millionen Euro reduziere, ganz zu schweigen von erheblichen Verzögerungen.

Zudem gebe es einen Ratsbeschluss für die Einrichtung eines Stadtumbaubüros in der Altstadt. Auch die Verlagerung des Teilstandortes der VHS an der Knapper Straße sei fix. „Da müsste dann ein neuer Antrag gestellt werden, aber wir haben eine klare Zeitlinie“, unterstrich Bärwolf. Nachfragen aus der Politik gab es am Mittwoch noch nicht.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare