Hausputz für den „Kult.Park“

Im Rahmen des Kultursommers wurde 2003 Verdis „Aida“ aufgeführt.

Lüdenscheid - Hausputz im Kulturhauspark: Am Mittwoch rückten die Mitarbeiter des STL an und mähten bei herrlichem Sommerwetter die Wiese rund um den Zeitungsleser ab. Dort wird am Donnerstagabend ein Festival eröffnet, das auf Dauer seinesgleichen im weiten märkischen Rund suchen soll. „Kult.Park“, so der progressive Name des Festivals, das bis zum 1. September mehr als 50 Musikern und Künstlern ein Forum und den Menschen unserer Stadt jede Woche drei Abende sommerliche Unterhaltung bieten soll.

Der Kulturhauspark reizt seit vielen Jahren immer wieder Veranstalter dazu, auf laue Sommernächte zu hoffen und dort Unterhaltung unter freiem Himmel anzubieten. Der erste Lüdenscheider Kultursommer im Jahr 2003 beispielsweise stand auf vielen Beinen – Bücherei, Musikschule, der Stadtverband der Lüdenscheider Chöre oder auch das Jugendkulturbüro.

Zu den Höhepunkten zählte im Hochsommer 2003 die Aufführung der Oper „Aida“ auf einer großen Bühne genau an der Stelle, an der Anfang der Woche die Bühne für die Veranstaltungen 2016 aufgebaut wurde. Hunderte Menschen saßen in langen Reihen vor der großen Bühne und verfolgten das Geschehen. 

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Für Kulturhausleiter Stefan Weippert war der „Kultursommer“ vor der eigenen (Kulturhaus)Tür 2003 und 2004 eine Herzensangelegenheit, bis man gemeinsam mit den Rotariern die Waldbühne wieder auf Vordermann brachte und fortan Open-Air-Veranstaltungen dort inszenierte.

Auch die „Lichtrouten“ nutzten bereits den Park im Herzen der Stadt – 2004 mit einer Lichtinstallation in Zelten, 2006 dann mit den „Lichtbänken“ des Künstlers Stefan Sous. Sie tauchten den Kulturhausgarten in ein bläulich-weißes Licht, weil in ihren durchsichtigen Sitzflächen und Lehnen Leuchtstoffröhren platziert wurden. Später fanden die „Lichtbänke“ eine neue Heimat im „Hochzeitsgärtchen“.

Wenn am Donnerstag ab 19.30 Uhr die ersten Töne der Coverband „Die toten Ärzte“ angeschlagen werden, geht die Belebung des Kulturhausparks in die nächste Runde. Ausweichquartier für Regenwetter ist Donnerstagabend der „Stock“ an der Knapper Straße. Der Eintritt zum Konzert kostet 7,50 Euro an der Abendkasse.

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