Kilometerlange Staus

Schutzwand kippt in Baustelle: Teilsperrung der A45 aufgehoben

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Bei fließendem Verkehr bauten Arbeiter die Schutzplanke wieder auf.

[Update 12.30 Uhr] Lüdenscheid - Starke Nerven konnten am Dienstagmorgen im Berufsverkehr nicht schaden: Bis zum Mittag blieb auf der A45 Gießen Richtung Hagen zwischen Lüdenscheid-Nord und Hagen-Süd ein Fahrstreifen gesperrt. Es bildeten sich bis zu 15 Kilometer Stau, auch die Ausweichstrecken waren überlastet.

Grund für die Sperrung waren Arbeiten an einer in der Nacht umgestürzten Schutzwand, wie sie für Baustellenarbeiten genutzt wird. Die Leitschutzwand sei nur etwa einen halben Meter hoch, sagte eine Sprecherin der zuständigen Autobahnpolizei - allerdings sei sie auf der gesamten Länge gekippt: immerhin rund 400 Meter. 

In Fahrtrichtung Dortmund staute sich der Verkehr zeitweise von der Anschlussstelle Lüdenscheid-Nord bis Meinerzhagen.

Schon um 3 Uhr in der Nacht kippte die Baustellensicherung. Die Polizei vermutet, dass zuvor ein Fahrzeug, vermutlich ein Lastwagen, in die Befestigung fuhr und flüchtete.  Das Aufrichten der Schutzwand dauerte bis in den Mittag. 

Wegen der Teilsperrung waren auch die Ausweichstrecken überlastet. Gegen Mittag wurde die Teilsperrung wieder aufgehoben. Bis der Stau sich aufgelöst hatte, verging noch einige Zeit.

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