Sanierung an sechs Knotenpunkten

Die alten Graugussleitungen wurden durch neue ersetzt.

Lüdenscheid - Nach Auskunft „planmäßig“ verliefen am Samstag umfangreiche Sanierungsarbeiten im Wassernetz, die die „Enervie Vernetzt“, ein Unternehmen der Enervie-Gruppe, im Bereich Oeneking durchführte.

Wie Dirk Schmidt, Leiter des Regionalzentrums Lüdenscheid von „Enervie Vernetzt“, am Nachmittag erklärte, war die Maßnahme notwendig geworden, nachdem bei den jährlichen Wartungsarbeiten aufgefallen war, dass die Armaturen nicht mehr schließen. „Wir haben hier eine Haupttransportleitung, die zum Hochbehälter Schöneck führt“, erläuterte er. „Von hier aus wird das Wasser Richtung Brügge und Stüttinghausen verteilt. 900 Haushalte hängen daran.“ Im Falle eines Rohrbruchs hätte das Unternehmen, wäre nicht reagiert worden, nicht mehr streckenweise absperren können.

Gemeinsam mit Dirk Schmidt überwachte Hans-Joachim Meese, Teamleiter Gas, Wasser und Strom von „Enervie Vernetzt“, die Arbeiten. Im Vorfeld waren die betroffenen Haushalte persönlich durch Anschreiben, über die Heimatzeitung und Radio MK über die Baumaßnahme und die Notwendigkeit, dafür das Wasser abzustellen, informiert worden.

„Bis jetzt gab es keine Beschwerden“, betonte Dirk Schmidt am späten Samstagnachmittag. Die Seniorenresidenz Oeneking an der Harlinger Straße erhielt während der Sanierungsarbeiten, die einschließlich Befüllen des Netzes mit Wassers bis in die frühen Sonntagmorgenstunden dauerten, über eine Notleitung ihr Wasser.

An sechs Knotenpunkten, angefangen beim großen Schieberkreuz Harlinger Straße/Germanenstraße, führte „Enervie Vernetzt“ mit Vertragsunternehmen und eigenen Beschäftigten den Austausch der alten, seit 40 oder 50 Jahren in der Erde liegenden Graugussleitungen mit starken Inkrustierungen gegen neue durch. „Die Ablagerungen haben hygienisch keinen Einfluss“, erklärte Hans-Joachim Meese. „Die Qualität des Wassers wird dadurch nicht beeinträchtigt.“ Problem bei den alten Rohren waren einzig die nicht mehr schließenden Armaturen. Um Nachfolgeschäden auszuschließen, war die Sanierungsmaßnahme notwendig geworden.

An den neuen Armaturen können sich laut Dirk Schmidt keine Inkrustierungen, sprich Ablagerungen aus dem Wasser, mehr bilden – ein zusätzlicher Vorteil. Neben dem großen Schieberkreuz an der Ecke Harlinger / Germanenstraße waren temporäre Baustellen am Jütenweg, am Bruktererweg, Normannenweg, Burgunderweg und Salierweg eingerichtet. Ein insgesamt 18-köpfiges Team arbeitete mit Hochdruck, um die Anwohner wieder schnellstmöglich mit Wasser zu versorgen. Außer den genannten Straßen waren zusätzlich noch der Bataverweg, der Angelnweg und der Markomannenweg von der notwendigen Unterbrechung der Wasserversorgung betroffen.

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