Müßige Musikschuldiskussion: Schuhaus-Standort bleibt noch auf Jahre

Rosiepen: „Verkaufe nicht“

Musikschuldiskussion hin oder her: Das Rosiepen-Haus steht gar nicht zum Verkauf; das Schuhhaus bleibt am Standort.

Lüdenscheid - „Die können diskutieren, was sie wollen. Aber mein Haus steht zurzeit gar nicht zum Verkauf.“ Ulrich Rosiepen, Eigentümer des Hauses Wilhelmstraße 58 und Inhaber des dortigen Schuhgeschäftes, reagiert angesichts der Musikschuldiskussion verärgert. Nicht nur, dass die Voraussetzungen nicht gegeben seien, über sein Haus politisch zu diskutieren. Schlimmer noch: „Die Leute rufen pausenlos an und fragen, wann ich meinen Laden schließe.“ Das ist für den Geschäftsmann besonders ärgerlich. „Bis zur Rente muss ich noch mindestens fünf Jahre arbeiten, wahrscheinlich eher zehn.“

Der wahre Kern hinter der vom CDU-Landtagskandidaten Ralf Schwarzkopf vorgebrachten Idee, die benachbarten Oberstadt-Gebäude – Schuhhaus Rosiepen und Kochschule Capitol – als alternativen Musikschulstandort zu sehen, liege in einem Gespräch mit Investor Reinhold Zimmermann, erläutert Rosiepen. Ob er sich einen Hausverkauf vorstellen könne, habe Zimmermann gefragt. Aber seine Antwort sei schon da mit Hinblick auf die Rente „erst in ein paar Jahren“ gewesen. Zweifel daran, ob der Platz ausreiche, habe es nicht gegeben: „Die Idee war, nur die Fassaden stehen zu lassen und dahinter alles neu zu bauen.“ Doch das Thema scheint nun auch aus der Perspektive des Eigentümers „durch“ zu sein.

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