Public Viewing zieht 22.000 Besucher an

Abbau: Das Public Viewing ist nach vier Wochen beendet. 22 000 Besucher kamen.

Lüdenscheid - Am Montag verwandelte sich die Fußball-Arena wieder Stück für Stück in den Rosengarten. So gut gefüllt wie zur EM-Zeit dürfte das Rund wohl erst wieder in zwei Jahren sein, wenn die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ansteht.

22.000 Besucher nutzten nach Angaben von André Westermann vom Lüdenscheider Stadtmarketing das Public Viewing-Angebot der Stadt. Die Premiere sei gelungen, bilanziert er: „Das war eine super positive Veranstaltung. Man traf nur gut gelaunte Menschen, und es gab auch um die Sparkassen-Arena herum keine größeren Probleme – ob Ruhestörung oder Randale.“

Keine Frage sei es daher, dass dies nicht die letzte Public Viewing-Veranstaltung gewesen sei. In welcher Form und wann die LED-Leinwand wieder aufgebaut wird, steht zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht fest. Vorstellen könne er sich, im nächsten Jahr in der fußballfreien Zeit wieder ein Open-Air-Kino zu veranstalten. „Das hat gut geklappt. Wir haben ja jetzt die Infrastruktur für solche Angebote und dann werden wir sie auch nutzen“, betont André Westermann.

Public Viewing EM-Halbfinale im Rosengarten Lüdenscheid Deutschland-Frankreich

Großereignisse wie zum Beispiel die Olympiade böten sich nicht für Public Viewing an: „Fußball macht als Gemeinschaftsereignis und -erlebnis einiges möglich, was andere Sportveranstaltungen in dieser Form nicht schaffen.“

Natürlich gab es über die vergangenen vier Wochen Hochs und Tiefs. Zweimal war der Rosengarten mit jeweils 2900 Besuchern voll – beim Viertel- und Halbfinalspiel der deutschen Elf gegen Italien beziehungsweise Frankreich. „Von der Größe her reicht der Rosengarten. Das passt und ist gut dimensioniert. Mehr Fläche muss nicht sein.“

Ob man bei der WM in Russland auch alle Spiele zeigen solle, sieht Westermann eher skeptisch. Die EM habe gezeigt, dass manche Spiele nur auf geringe Resonanz gestoßen seien. „Natürlich haben sich viele Bevölkerungsgruppen gefreut, dass alles übertragen wurde, gerade Italiener und Türken. Aber dennoch muss man mal darüber nachdenken. Letztlich zählt das Zeichen, das Public Viewing gesetzt hat: Wir machen was für die Stadt!“

Mehr zum Thema

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare