Polizei lobt Fußballfans

Märkischer Kreis/Lüdenscheid - "Sehr zufrieden" sei die Polizei mit dem EM-Sonntag, schreibt die Behörde in einer Pressemitteilung. 

Bei neun Public-Viewing-Veranstaltungen zum Achtelfinale im Märkischen Kreis hätten sich insgesamt 5.620 Zuschauer eingefunden, heißt es - "vornehmlich zur Übertragung der Begegnung Deutschland gegen die Slowakei".

Die größten Ansammlungen wurden demnach in Lüdenscheid, Plettenberg, Iserlohn und Balve festgestellt. Während der Spielphase kam es zu keinerlei Sicherheitsstörungen.

In Lüdenscheid nahmen die Beamten einem 14-Jährigen einen Elektroschocker ab, der allerdings nicht funktionierte. Eine Strafanzeige (Verstoß WaffG) fertigten die Beamten dennoch. Der Junge wurde nach kurzfristiger Ingewahrsamnahme den Erziehungsberechtigten übergeben.

EM-Achtelfinale Deutschland- Slowakei

In der Lüdenscheider Innenstadt sei außerhalb des Veranstaltungsgeländes vereinzelt Pyrotechnik gezündet worden, heißt es weiter. Nach Spielende sei eine Person am Rathaus beim Zünden eines Böllers angetroffen worden. Eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wurde gefertigt.

Nach Ende der Spielbegegnung Deutschland-Slowakei hatten sich die Veranstaltungsgelände zügig geleert.

In Lüdenscheid und Iserlohn bildeten sich Autokorsos mit jeweils etwa 100 Fahrzeugen, in Meinerzhagen und Werdohl mit jeweils ca. 25 Fahrzeugen.

EM-Achtelfinale Deutschland- Slowakei

In Lüdenscheid sei es in dem Korso zu einem leichten Auffahrunfall ohne Personenschaden gekommen. Vereinzelt wurden darüber hinaus in den Innenstädten hupende Fahrzeuge mit jubelnden Fans festgestellt.

"Die Polizei ist mit dem Verhalten der deutschen Fans, insbesondere nach dem Einzug ins Viertelfinale, sehr zufrieden", schließt die Pressemitteilung.

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