Schulausschuss

Parkverbot auf Schulhöfen bleibt bestehen

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Lüdenscheid - Ein Jahr ist es her, dass die Verwaltung in Absprache mit der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) ein Parkverbot auf Schulhöfen einführte. Und dieses sollte – nach Ansicht der ZGW – aus verschiedenen Gründen auch bestehen bleiben. Mit einem Aber.

Die Mitglieder des Schul- und Sportausschusses sprachen sich in ihrer Sitzung am Dienstagabend dafür aus, am Beispiel der Staberger Gymnasien sowie der Adolf-Reichwein-Gesamtschule prüfen zu lassen, ob nicht Ausnahmeregelungen möglich seien: für Konzerte oder Weihnachtsbasare, an Elternsprechtagen oder für abendlichen Vereinssport.

Von katastrophaler Parksituation war die Rede, von Bürgerfreundlichkeit und Sinnhaftigkeit. Grundsätzlich waren sich alle darüber einig, dass die Sicherheit Vorrang habe, doch allein mit dem Grundsatzbeschluss wollten sich die Politiker nicht zufrieden geben.

Zuvor hatte ZGW-Mitarbeiterin Maren Göttgens noch einmal die Problematik erläutert – angefangen bei der Zufahrt für die Feuerwehr über die Widmung der Schulhöfe als Spielfläche bis hin zur Verkehrssicherungspflicht. Das Jahr habe gezeigt, dass die Regelung, die vor Ort von den Hausmeistern kontrolliert und bei Verstößen vom Ordnungsamt geahndet werde, zunehmend akzeptiert sei. Zudem seien Ausnahme-Anfragen von Schulen geprüft , jedoch aufgrund zu geringen Parkflächengewinns verworfen oder eben nicht genehmigt worden. Es seien aber auch Handlungsspielräume genutzt worden, zum Beispiel das einseitige Parken entlang der Schulstraße (Hermann-Gmeiner-Schule).

Dennoch sprach sich der Schulausschuss dafür aus, sich am Beispiel der zwei genannten Schulen mit einer Ausnahmeregelung oder mit einer auf die Abendstunden beschränkten „Umwidmung“ zu beschäftigen.

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