Ohne viel Schnickschnack

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Onkel Willis Söhne hatten alle Hände voll zu tun.

Lüdenscheid - Welchen heißen Draht Onkel Willis Söhne am Freitagabend nach „oben“ hatten, bleibt ungeklärt. Noch am späten Nachmittag machte der Himmel die Schleusen auf und schickte einen Wolkenbruch über die Bergstadt.

Am frühen Abend dann strahlender Sonnenschein und bestes Wetter für den Auftakt der ersten Lüdenscheider „Thekentour“.

Dafür, dass eine Party im Herzen der Stadt auch anders geht, lieferte der noch junge Verein ein eindrucksvolles Beispiel. Keine Stehbiertische, keine Sonnenschirme oder gar der obligatorischen Bratwurststand, dafür ein schlichter Lkw für die Musiker, davor die vermutlich an diesem Abend längste Theke Lüdenscheids, dahinter die Söhne Onkel Willis, die nicht nach Helfern Ausschau hielten, sondern zackig selbst anpackten, wo’s nötig war.

Auch ohne viel Schnickschnack war Sternplatz voller Menschen. Im Nu waren die Steintreppen voll, und auch die verwaisten Zuccaba-Stühle gegenüber wurden zum kostenlosen Open-Air-Sitzplatz.

Die Jungs der Plettenberger Formation Startblock nutzten noch schnell die Gelegenheit für ein Bierchen im Sonnenschein bei Hulda, Honigmut, musikalisches Lüdenscheider Eigengewächs, eröffnete schließlich den musikalischen Part der Thekentour, die im Verlauf der Nacht durch mehr als 30 Kneipen der Lüdenscheider Innenstadt ziehen sollte.

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